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Ingrid's Blog 07/21

...Wissenswertes über Osteopathie:


Die Lunge


Die Lunge befindet sich - genauso wie das Herz - oberhalb des Zwerchfells, also unter den Rippen. Die Lunge ist ein sehr großes Organ, sie erstreckt sich ca. 3 cm oberhalb des Schlüsselbeins bis zur 12. Rippe. Sie hat Kontakt zum Brustbein, den Rippen, Aorta, Herz, Speiseröhre, Zwerchfell. Zwischen 6. Halswirbel und 1. Brustwirbel hat die Lunge insgesamt 3 Aufhängebänder.


Daher ist es vielleicht verständlich, daß jemand mit Asthma genau an dieser Stelle Verkürzungen hat und dieses auch in die Schultern ausstrahlen kann.


Die beiden Lungenflügel sind umgeben von Rippenfell, das zwischen seinen 2 Blättern einen mit Flüssigkeit gefüllen Spaltraum hat, die Pleura, oder der Pleuraspalt. Das ist ein Reserveraum zur Ausdehnung der Lunge.


Die Funktion der Lunge ist der Gasaustausch. Hier wird aus sauerstoffarmem sauerstoffreiches Blut und Kohlenstoff wird mit Sauerstoff ausgetauscht. Das geschieht in den feinen Lungenbläschen, den Alveolen. Diese befinden sich im tieferen Teil der Lunge und haben eine Gesamtoberfläche von 100-140 m².


Durch die anatomische Nähe der Lunge zum Herzen gibt es auch gemeinsame Erkrankungen, wie z.B. das Cor Pulmonale. Das ist eine Schädigung des rechten Herzens durch Überlastung. Das rechte Herz pumpt Blut in die Lunge.


Ich achte bei Behandlungen immer sehr auf Befreiung der "oberen Thoraxapertur".  Damit behandelt man an der gleichen Stelle die Lunge, indirekt das Herz, das Diaphragma und auch die Durchblutung des Kopfes, sowie die Schultern.


Naturheilmittel der Woche:

Kräuter für die Lunge

Eines der bekanntesten Kräuter für die Atemwege ist der Spitzwegerich. Ein Tee aus dem häufig vorkommenden Kraut wirkt zuverlässig gegen trockenen Husten ohne Auswurf. Gegen Atemwegsbeschwerden wird auch Thymian gerne eingesetzt – und das seit mehr als 4.000 Jahren. Er wirktkrampflösend auf die Bronchien, auswurffördernd und entzündungshemmend. Auch gegen Viren, Bakterien und Pilze wirkt das „Küchenkraut“ zuverlässig. Medizinisch anerkannt ist deshalb die Anwendung von Thymian bei Entzündungen des oberen Atemtraktes – wie Erkältungen mit Husten –, Symptomen der Bronchitis und des Keuchhustens. Anis entfaltet seine Heilwirkung bei Katarrhen der Atemwege, da er schleimfördernd und hustenstillend wirkt. Das kann auch Efeu, der ebenfalls bei erkältungsbedingtem Husten, akuter und chronischer Bronchitis oder auch Keuchhusten eingesetzt wird.


Geschichtliches:

Die Burgen dienten als Zufluchtsort für umliegende Bauern und Bewohner bei feindlichen Angriffen. Sie wurden oft an Flüssen, Felsen oder auf Berge gebaut, damit sie schwer einzunehmen und natürlich geschützt waren. Andere Burgen waren reine Festungsburgen, wie die im heutigen Syrien liegende Burg "Krak de Chevalier". Sie war damals ein wichtiger Stützpunkt für Kreuzritter. Von dicken Mauern geschützt konnten dort im 13. Jahrhundert 2000 Mann monatelang leben.

Im Wesentlichen gibt es drei Arten von Burgen: Zum einen gibt es die Wasserburgen. Sie stehen inmitten eines Gewässers oder sind umgeben von einem Wassergraben. Das erschwerte das Angreifen. Zum anderen sind da die Höhlenburgen. Diese sind gut in Felsen versteckt und ideal, um sich dort zu verschanzen. Die Höhenburgen, die bekannteste Art, liegen auf einem Berg oder Hügel und boten früher guten Schutz vor Angreifern.

Eine Burg als Zuhause:

Viele Burgen waren aber hauptsächlich als Wohnburgen gedacht. Die Burgbesitzer wollten mit ihrem weithin sichtbaren Zuhause ihre Macht und ihr Ansehen zeigen. Das war vor allem im Mittelalter wichtig.

Die Geschichte der Burgen beginnt allerdings schon bei den Römern. Sie bauten befestigte Wachtürme für ihre Soldaten, mit dem Namen "burgus". Daher kam auch der Name "Burg". Die ersten Burgen waren einfach gebaut und aus Holz. Man nennt sie Motten. Umgeben waren sie von einem schützenden Wall oder einem Holzzaun – der so genannten Palisade. Die Motten standen auf einem Erdhügel.

Aus den Motten entwickelten sich im 11. Jahrhundert steinerne Wohntürme. Die Holzzäune wurden durch Ringmauern ersetzt. Die Eingänge lagen sicherheitshalber im ersten Stockwerk, das man nur über eine Leiter oder Treppe erreichte. So konnten Angreifer den Turm nur schwer erstürmen. Zum Schutz der Bewohner gab es Wachen, die aufpassten. Sie hatten auf hölzernen Wehrgängen im oberen Bereich der Mauern den besten Überblick. Durch Schießscharten beobachteten sie die Umgebung und konnten falls nötig die Bewohner verteidigen.

Woraus besteht eine Burg?:

Eine typische Burg des Mittelalters hat einem Wehrturm, der auch Burgfried genannt wird. Zunächst waren die Türme eckig. Ab dem 13. Jahrhundert wurden sie dann rund gebaut. Dadurch waren sie von außen schwerer zu erobern, weil Steine und Pfeile durch die Rundung abprallten. Der Wohntrakt einer Burg hieß "Palas". Daher stammt auch das Wort "Palast". Große Burganlagen hatten vor der eigentlichen Burg auch Vorhöfe oder Vorburgen mit Toren oder auch Zugbrücken. Es gab Wirtschaftsgebäude, Räume für Mägde und Knechte und Stallungen. In einer solchen Burg konnten über 50 Menschen leben.



Thema der Woche:

Freiheit

....ein schwieriges Thema! Was bedeutet Freiheit für Sie? Träumen Sie von Freiheit, oder haben Sie das Gefühl, frei zu sein?

Freiheit und Unabhängigkeit sind neben der Liebe sehr schwierige und umstrittene Themen. Warum? Weil sie sehr individuell interpretiert werden. Es gibt auch Menschen, die anderen ihren Willen aufzwingen wollen. Die Menschen wollen sich dann befreien. Wir erleben das hautnah derzeit in Afghanistan.

Es gibt aber auch Befreiung im "Kleinen". In der Familie zum Beispiel. Sich aus familiären Zwängen befreien. Das kann überlebenswichtig sein. Es kann auch dazu führen, daß man sich entwurzelt fühlt.

Für mich hat Freiheit zwei Seiten. Zum Einen ist sie - für mein Verständnis - sehr wichtig für die persönliche Entwicklung. Ein Kind MUSS sich von seiner Kindheit befreien, um sich zum Erwachsenen entwickeln zu können. Kinder tun das in der Regel in der Pubertät.

Die andere Seite ist, daß man jedesmal, wenn man den Schritt in die Freiheit geht, auch als Erwachsener, sehr viel Mut und Urvertrauen braucht. Sich von Vertrautem zu befreien ist ein Schritt, den man nicht so einfach geht. Schließlich ist das, was vor einem steht, noch unbekannt. Und dann ist da auch der Abschiedsschmerz, wenn es um die Trennung von einem Partner, oder auch von einer irgendwie gewohnten Arbeit ist.

Das sind Brüche im Leben. Man kann auch lieber bei dem alt Vertrauten bleiben. Dann verzichtet man auf sehr viel Erfahrung, die man in diesem Leben eigentlich machen müsste.

Dann gibt es ja schließlich auch die Menschen auf diesem Planeten, die, weil sie ums Überleben kämpfen, gar nicht frei sein können. Oder noch nicht mal an Freiheit denken können. Für die Frauen war das viele Jahrhunderte so. Nur wir im Westen haben jetzt die Möglichkeit!

Für mich ist Freiheit wie eine Blume. Ob sie klein bleibt und "krüppelig" oder unscheinbar und unsichtbar oder ob sie sich zur vollen Schönheit entfalten kann liegt an jedem selbst. Die entfaltete Blume ist sich ihrer selbst bewusst und freut sich, wenn sich andere daran anstecken, sich auch zu entfalten. Wenn dann viele Blumen auf dem Feld stehen, jede anders und für sich selbst stehend, dann entsteht das, was wir das Wunder der Natur nennen.

Trauen Sie sich, sich zu entfalten, auch gegen Widerstände, auch wenn Ihnen Neid und Mißgunst entgegenschlagen. Verabschieden und befreien sie sich von Altem, Beengendem, von Zwängen unserer Vorfahren - Das ist Leben!!!

Genießen Sie das Lied "Freiheit" von Marius Müller Westernhagen, das ich hier für Sie runtergeladen habe:

https://youtu.be/queDnG9ZeNk



Namasté! Bis September!

Ihre /Eure Ingrid Rauber


Ingrid's Blog 06/21

...Wissenswertes über Osteopathie:

Das Pflugscharbein oder Os Vomer (im Bild in grün dargestellt):

Das Pflugscharbein (Vomer) ist ein unpaarer, lang gestreckter Knochen der Schädelbasis. Es gehört zum Gesichtsschädel und zieht mittig vom Keilbein (Os sphenoidale) in die Nasenhöhle, wo es sich an einer Leiste (Crista nasalis) des Oberkieferknochens (Maxilla) befestigt.

Von der Form her erinnert der Knochen tatsächlich an eine Pflugschar. Er ist platt und langgestreckt und an seiner Befestigung am Oberkieferknochen fast schon spitz.

Dieser Knochen ist deshalb für den Osteopathen wichtig, weil er die Verbindung zwischen Oberkiefer (und damit Kiefergelenk), Nebenhöhlen und der Schädelbasis bildet. Man kann ihn zwar nicht direkt berühren, aber indirekt. Man kann mit Behandlung des Vomer mit einem "Schlag" sowohl Oberkiefer, Nebenhöhlen als auch die Schädelbasis und damit auch indirekt zum Beispiel Kiefergelenk und Innenohr behandeln.

Ich "checke" diesen Knochen bei jeder Behandlung meiner Patienten, da er mit auf der Zentrallinie liegt und er mit sämtliche restliche Schädelknochen ausrichtet.


Naturheilmittel der Woche:

Beifuß (Artemisia) ist die Mutter aller Heilkräuter. Doch auch als Gartenpflanze und Küchengewürz ist Beifuß beliebt. Der Beifuß (Artemisia) zählt botanisch zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Die Gattung ist umfangreich und umfasst bis zu 500 Arten. Die zumeist ein- oder zweijährigen krautigen Pflanzen, aber auch Stauden und Halbsträucher, sind weithin in der gemäßigten und subtropischen Zone der Nordhalbkugel verbreitet. Sie kommen in Steppen, Trockenrasen und Halbwüsten vor, manche Pflanzen sind sogar an einen salzigen Standort angepasst. Bekannte Vertreter der Gattung Artemisia sind Wermut (Artemisia absinthium), Eberraute (Artemisia abrotanum), Estragon (Artemisia dracunculus) und Gewöhnlicher Beifuß (Artemisia vulgaris).

Die griechischen Heilerinnen und Geburtshelferinnen Göttin Artemis und Königin Artemisia sind die Namenspatroninnen der Pflanzengattung. Denn schon seit dem Altertum wird Artemisia bei vielfältigen Leiden, von Menstruationsbeschwerden über Verdauungsprobleme bis hin zu Schlafstörungen, eingesetzt. Das wehenfördernde Kraut war einst ein weit verbreitetes Mittel in der Geburtshilfe. Die ätherischen Öle und Bitterstoffe des Beifußes haben eine starke Wirkung auf den Organismus. In der Naturheilkunde gilt Beifuß daher als eines der Basiskräuter. Der deutsche Name der Artemisia rührt von der Anwendung des Beifußes gegen müde Beine her.

Auch in der chinesischen Medizin wird Beifuß genutzt für die heiße Akupunktur oder Moxa-Anwendungen.

Neben der Verwendung als Zierpflanze, Heilkraut und Gewürz wird Beifuß auch in der Schädlingsabwehr eingesetzt. Und nicht zuletzt wird dem Kraut eine starke magische Wirkung zugeschrieben. Beifuß wächst aufrecht und kann je nach Art eine Höhe von bis zu eineinhalb Metern erreichen. Die Blätter sind grün, graugrün oder graublau und wechselständig. Sie können ein- bis mehrfach eingeschnitten oder fiedrig geschlitzt sein. Die Blüten der meisten Artemisia sind zwar zahlreich, aber eher unscheinbar: Sie sind klein, gelb oder weiß, manchmal auch bräunlich oder rot. Blütezeit ist im Hochsommer zwischen Juli und August. Bei den Früchten handelt es sich um Achänen, also nussähnliche Schließfrüchte. Oft verströmt die ganze Pflanze einen aromatischen Duft.

Beifuss oder Artemisia:

Geschichtliches:

Der Medicus:

Der Medicus ist der bekannteste Mediziner des Mittelalters. Unter all den angeblichen und tatsächlichen Heilkundigen war er wohl der mit der meisten Anerkennung.

Ausbildung:

Der Medicus erhielt seinen Titel und sein Wissen während eines Studiums an einer Universität. Dort wurden die Überreste des überlieferten Wissens und die theoretischen Lehren aus der Antike vermittelt. Doch leider fehlte dem Medicus zumeist das entsprechende Praxiswissen bei Berufsbeginn.

Einschränkungen:

Hinzu kam, dass eine anatomische Ausbildung über den menschlichen Körper meist nur mit Hilfe von schematischen Ansichten (anhand von Zeichnungen und Bildern) vermittelt wurde, und nicht durch Sezieren von Körpern. Das Sezieren war strengstens verboten, denn nach dem Erlass von Papst Bonifatius VIII. war eine Leichenzerstückelung nicht erlaubt. Wer gegen dieses Verbot verstieß, dem wurde mit Exkommunikation gedroht. Im Mittelalter eine furchtbare Strafe, glaubte man doch noch an die Allmacht Gottes und der Kirche – und der Exkommunizierte war der ewigen Verdammnis gewiss und musste für immer in der Hölle schmoren, so war die allgemein akzeptierte Ansicht. Es war ihm außerdem verboten mit Blut in Berührung zu kommen.


Das Buch "Der Medicus" von Noah Gordon hat das mittelalterliche Berufsbild sehr gut und wirklichkeitsgetreu geschildert. Es waren vor allem die islamisch geprägten Länder damals sehr fortschrittlich in Kenntnissen in Anatomie und Therapie. Für einen Christen war es aber schwierig, dort eine Ausbildung zu erlangen. Im Buch "Der Medicus" verkleidet sich deshalb die Hauptfigur als Jude, da Juden der Zugang zu Universitäten im arabischen Raum eher erlaubt war zu der Zeit.



Thema der Woche:

Selbstliebe oder Egoismus?:

Über DAS zentrale Thema schreibe ich heute, denn im Kern geht es immer darum, daß wir uns selbst lieben, nur dann sind wir authentisch, kennen uns mit all unseren Fehlern, spüren, was für uns richtig ist und was nicht und können dementsprechend die richtigen Entscheidungen treffen.

Der Mensch, der sich selbst liebt, übernimmt die volle Verantwortung für sich und sein Leben und erwartet sein Lebensglück nicht mehr von anderen Menschen. Er ist in der Lage sich zu entwickeln und dadurch seinen Lebensweg zu gehen. Er geht regelmässig nach innen und spürt nach, wo noch Emotionen angenommen werden müssen, damit sie ihn nicht beherrschen. Er kann verzeihen, Frieden machen mit anderen Menschen. Er hat viel Freude im Leben und kann dieses auf der ganzen Linie genießen. Und: er hält Abstand von Dingen und Menschen, die ihm nicht guttun. Dieser Mensch folgt vertrauensvoll dem Ruf seines Herzens. Und so wie er sich selbst liebt, ist er auch in der Lage, andere zu lieben, ja, sogar alle Wesen auf diesem Planeten zutiefst zu respektieren.

Egoismus dagegen wird von Angst und Mangeldenken gesteuert. Das Herz ist hier für die Liebe verschlossen, für die Liebe zu sich selbst genauso wie für die Liebe zu anderen. Der Egoist hat Angst, nicht genug zu bekommen. Er verurteilt andere und meint er müsse gegen andere kämpfen, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Der Egoist ist auch nicht abgeneigt, aus Angst und Feigheit andere zu belügen und zu betrügen um Dinge in seinem Leben durchzusetzen.

Ich beobachte sehr oft, daß Menschen "aus Liebe" zu jemandem Dinge akzeptieren, die übergriffig sind und ihnen nicht guttun, ja sie sogar von ihrem Weg abbringen. Das hat nichts mit Liebe zu tun. Liebe bedeutet immer, das zu tun, so zu handeln, daß es gut für den Anderen ist UND für sich selbst. Das kann auch bedeuten, daß man sich trennt, weil die Wege zu verschieden sind.

Die zentrale Aussage ist, BEI SICH BLEIBEN, sich auch trauen Dinge zu sagen oder zu tun, die vielleicht unpopulär sind. Wenn das Herz JA sagt.

Seien Sie zentriert! Bei sich, eins mit sich und der Welt. Vereint in Respekt vor sich und allen Wesen und der Welt, der Natur!


Namasté!


Ich mache im Juli Urlaubspause, schreibe wieder in meinen Blog im August.

Ihre / Eure Ingrid


Ingrid's Blog 05/21

...Wissenswertes über Osteopathie:

Das Herz

Herz und Nieren bilden die tiefste Ebene im Körper. Der Volksmund sagt: etwas oder jemanden "auf Herz und Nieren prüfen." Das Herz hat aus osteopathischer Sicht folgende Verbindungen: zum Brustbein, den 2. bis 6. Rippen, dem Thymus, der Wirbelsäule (bis etwa 10. Brustwirbel!), der Lunge, der Speiseröhre, dem Zwerchfell, der Aorta. Durch seine Bandverbindungen hält es direkten Kontakt zum Zwerchfell, zum Brustbein, zum Rippenfell, zur Lunge.

Das Herz "pumpt" das Blut durch den Körper und hat ein eigenes Nervensystem.

Es ist gut geschützt im Brustraum, umgeben von einer Hülle, dem Pericard.

Man kann es direkt nicht beeinflussen in der Osteopathie, sollte aber um die direkten und indirekten Auswirkungen aufgrund seiner anatomischen Struktur wissen. So ist es möglich, daß Herzrhythmusstörungen durch blockierte Hals-, oder Brustwirbel und Engegefühl in der Brust durch Rippen- oder Brustbeinblockierungen oder auch durch feste Züge in der Band- und Faszienstruktur des Herzens verursacht werden kann.

Unbedingt sollten natürlich solche Symptome erst schulmedizinisch abgeklärt werden.


Okoubaka-das Wundermittel aus der Natur:


Okoubaka aubrevillei ist ein Urwaldbaum, der zur Familie der Sandelholzgewächse (Santalaceae)gehört. Er ist vor allem in Ghana, Nigeria und an der Elfenbeinküste verbreitet. In derwestafrikanischen Sprache Anyin bedeutet der Name „okou baka“ Todesbaum. Die Einheimischen nennen ihn sicher deshalb so, weil er andere Bäume in seiner Umgebung parasitär befällt und diese abtötet. Er steht auf kleinen Lichtungen, denn kaum ein anderer Baum wächst in seiner direkten Umgebung. In der afrikanischen Volksmedizin setzt man schon seit langem die getrocknete und pulverisierte Rinde des Baums als Arznei gegen Vergiftungen ein. 1972 gelangte die Okoubaka-Rinde nach Deutschland, nachdem eine Homöopathin diese als Geschenk für die Behandlung eines Westafrikaners erhalten hatte. Dadurch begann die systematische Erprobung des pflanzlichen Arzneimittels.

Aus der Rinde des seltenen westafrikanischen Baums wird in pulverisierter Form eine typische Gerbstoffdroge hergestellt. Ihr werden eine entgiftende, antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. In der Praxis findet der pflanzliche Wirkstoff breite Anwendung. Okoubaka eignet sich sowohl zur therapeutischen als auch zur prophylaktischen Einnahme, beispielsweise bei Fernreisen.

Gerbstoffe haben eine austrocknende und entzündungshemmende Wirkung, die besonders auf der Haut und der Schleimhaut gegen Bakterien hilft. Sie dichten ab und bilden eine schützende Membran, wodurch sie das Eindringen von Bakterien verhindern.

Einsatzgebiete:

Hautkrankheiten

Entzündungen im Mund- und Rachenraum

zur schnellen Wundheilung

Magen-/Darmentzündungen

Vergiftungen

Erkrankungen des Magen-/Darmtraktes

Leber-, Galle- und Bauchspeicheldrüsen-Erkrankungen

Reizdarmsyndrom

Vergiftungen durch Lebensmittel und Schwermetallbelastung

Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Verdauungsstörungen

Reiseprophylaxe

Erbrechen bei Schwangerschaft oder Chemotherapie

Allergien

Mit seiner Wirkung kann Okoubaka auch bei allgemeinen Entgiftungstherapien (zum Beispiel durch Umweltbelastungen) hilfreich sein. Die negativen Folgen für den Magen-Darm-Trakt bei der Antibiotika-Einnahme neutralisiert Okoubaka ebenfalls und unterstützt die infektiöse Behandlung.

Okoubaka bei Magen-Darm-Beschwerden:

Okoubaka kommt vorrangig bei Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes zum Einsatz. Eine prophylaktische Behandlung hat dabei zu sehr guten Ergebnissen geführt. Bei Reisen in südliche Länder oder bei Fernreisen ist es ein sinnvoller Bestandteil der Reiseapotheke. Eine Einnahme vor Reiseantritt sowie während der Reise kann Verdauungsstörungen und Magen-Darm-Infekten vorbeugen.

Zudem hilft es unterstützend bei einer Nahrungsmittelumstellung, bei konventionellen Erkrankungen des Verdauungstraktes sowie bei Lebensmittelvergiftungen. Okoubaka verschafft auch beim Reizdarm-Syndrom Linderung.


Geschichtliches:

Die Geburtsstunde der Homöopathie

Die napoleonische Zeit (Napoleon: 1769-1821) war nicht nur politisch und gesellschaftlich eine Epoche der Veränderungen und des Wandels. Auch in die Medizin kam damals viel Bewegung. Immer mehr Ärzte waren unzufrieden mit den Behandlungsmöglichkeiten, die zum Teil noch aus der Antike stammten – man denke an den Aderlass. Sie machten sich auf die Suche nach zeitgemäßen, modernen Therapieformen, in die das aktuelle naturwissenschaftliche Wissen und die neue aufgeklärte Weltsicht einfließen sollten. Diese Einsicht trug wesentlich zur kritischen Diskussion und Abschaffung des Aderlasses bei, ebenso gab es den Anstoß für die Beschäftigung mit Hypnose und letztlich für die Psychoanalyse.

Ganz anders verhält es sich mit der Neuerung, die Samuel Hahnemann (1755-1843) in die Medizin einbrachte: der Homöopathie. Sie war und ist in ihrer Wirksamkeit umstritten, aber sie hält sich als Heilmethode – mit schwankender Beliebtheit – bis heute. Als chemisch-pharmazeutisch äußerst versierter Arzt hat Hahnemann mit der Homöopathie übrigens nicht nur eine neue Heilmethode erfunden, sondern auch die kritische Arzneimittelprüfung mit Selbstversuchen an gesunden Menschen in der Medizin etabliert.

Es ist heute noch üblich, in Kreisen der Homöopathen die "Arzneimittelprüfung" zu vollziehen, dabei die Symptome aufzuschreiben. All diese Erkenntnisse sind nachzulesen im "Synthesis", einem Nachschlagewerk der Homöopathie.

In der Homöopathie geht es darum, Ähnliches mit Ähnlichem zu behandeln. Hahnemann hatte das Werk des schottischen Arztes William Cullen übersetzt und hier von der therapeutischen Wirkung der Chinarinde bei Malaria erfahren . Er probierte das Mittel selbst. Nach einigen Wochen stellten sich bei ihm die gleichen Symptome wie bei einer Malaria ein, nur ohne Fieber. Dies ging in die Geschichte der Homöopathie als die erste Arzneimittelprüfung ein. Hahnemann ging von der Auffassung aus, dass es eine Lebenskraft, die „Vis vitalis“ gibt. Diese sei beim Kranken geschwächt. Man müsse nur das passende Mittel finden – dies habe mit einer ausführlichen Anamnese zu geschehen – um diese Lebenskraft wiederherzustellen.

Dabei entdeckte er, daß man statt die Urtinktur (also die unverdünnte, ursprüngliche Substanz) zu verabreichen, auch eine starke Verdünnung zum Ziel führt. Daraus entstand dann später die Potenzierung. Je höher eine Potenz ist (also statt D3 beispielsweise C200) desto mehr wirkt die Arznei auf der Seelenebene, je niedriger die Potenz, desto eher wirkt die Arznei auf der Körperebene.



Thema der Woche:

Angelegenheiten

Ich erlebe es sehr häufig, daß sich erwachsene Menschen außerhalb ihrer Angelegenheiten befinden. Aus meiner Sicht ein riesiges Ablenkungsmanöver von sich selbst. Dennoch möchte ich heute die Gelegenheit nutzen, einmal auf die Folgen aufmerksam zu machen:

Folgen für den "Täter":

Der Täter kommt nicht wirklich weiter im Leben, ja, er dreht sich im Kreis. Warum? Weil man nur sich selbst ändern kann, andere Menschen kann man nicht ändern, auch Partner, Expartner oder Kinder nicht. Irgendwann wird es auch langweilig, ihm zuzuhören, weil er sich immer über die gleichen Dinge beschwert. Und "beschweren" ist hier wörtlich zu nehmen. Derjenige macht sich und seiner Umwelt das Leben schwer.

Was für eine Möglichkeit hätte der "Täter", um da rauszukommen? Auf sich selbst beziehen! Was und warum beschäftigt ihn etwas was der Andere ist oder macht? Weil es den Täter selbst betrifft. Irgendwo in sich selbst ist da etwas, was noch nicht angeschaut und wahrgenommen wurde, sonst würde es in seinem Leben keine Rolle mehr spielen. Und: wenn er selbst seinen Frieden damit gemacht hat, dann lösen sich die von Außen präsentierten "Erregbarkeiten" von selbst auf.

Folgen für das "Opfer":

DIE Folge schlechthin ist die Übergriffigkeit des Täters, das grenzüberschreitende Verhalten, ja das "entmündigen" des "Opfers". Auch hier sollte beim "Opfer" geschaut werden, warum passiert mir das? Was ist da in mir, was Andere dazu auffordert, meine Grenze zu überschreiten und respektlos zu sein? Ist da eventuell Respektlosigkeit und Grenzüberschreitung mir selbst gegenüber?

Ich möchte Ihnen nochmal die "Angelegenheiten nach Byron Katie" aufzeigen:

Drei Arten von Angelegenheiten (nach Byron Katie):

"Es gibt nur drei Arten von Angelegenheiten, Meine, Deine und die Gottes oder des Universums oder von Mutter Erde - wie auch immer Sie es nennen wollen.

Es ist MEINE ANGELEGENHEIT, wenn ich mein Haus, das vom Wetter arg gezeichnet ist, nicht neu streiche.

Es ist DEINE ANGELEGENHEIT, wenn du ein Problem mit dem vom Wetter arg gezeichneten Haus hast.

Es ist die Angelegenheit Gottes oder des Universums, daß die Sonne scheint oder der Wind bläst und mein Haus entsprechend dadurch gezeichnet wird.

Wenn ich denke, daß ich weiß, was du denkst und was gut für dich ist, dann lebe ich gedanklich in deiner Angelegenheit. Die Folgewirkung hiervon ist Trennung und Einsamkeit. Wenn du da drüben bist und dein Leben lebst und ich auch bei dir da drüben bin (gedanklich) und dein Leben lebe, dann bist du da drüben mit dir und ich bin da drüben mit dir und dann ist keiner hier für mich. Natürlich fühle ich mich dann einsam und getrennt! Ich vereinsame mich selbst. Niemand anderer verursacht mein Alleinsein-Gefühl. Ich mache das." Byron Katie

Seien Sie ganz bei Sich! Damit sind Sie "All-Eins". Eins mit sich und dem Universum!

Eine schöne Sommer-Anfangszeit wünsche ich Euch / Ihnen!


Eure/ Ihre Ingrid Rauber



Okoubaka-Baum



Ingrid's Blog 04/21

...Wissenswertes über Osteopathie:


Faszien


..wussten Sie schon, was man durch Faszienarbeit alles bewirken kann? Zunächst mal: was sind Faszien? Faszien sind Häute, die verschiedene Strukturen: Muskeln, Organe, Sehnen ummanteln. Sie selbst sind von festerer Qualität und gleiten mit einem Flüssigkeitsfilm aneinander. Faszien haben dadurch, daß sie längs und quer durch den Körper ziehen, die Eigenschaft, verschiedene Strukturen allein dadurch zu verbinden. So könnte man beispielsweise durch Faszienarbeit durchaus Sodbrennen "in den Griff" bekommen, indem man mit dem Zwerchfell und den Faszien der Bauchorgane arbeitet, oder auch Hämorrhoiden mit Faszienarbeit behandeln, da eine wichtige querziehende Faszie den Oberkörper nach unten hin abschließt. Diese Faszie beherbergt auch die "Öffnungen" des Körpers nach unten hin, wie den Anus und den Blasenausgang, wo sich gerne aus osteopathischer Sicht Blockaden bilden. Darüberhinaus befinden sich Muskeln, Sehnen und Bänder innerhalb des Fasziensystems und können durch Faszienbehandlung günstig beeinflusst werden. Faszien sind im wahrstens Sinne des Wortes faszinierend und allein durch das Fasziensystem kann man zum Beispiel durch Behandlung an einer Stelle auch Gelenke oder Organe behandeln, die von dieser Stelle weiter weg sind.






Hexenfinger

Heilmittel der Woche: Hexenfinger

Diese aus Südafrika stammende Pflanze

Carpobrotus edulis enthält Polyphenole wie Tannine und Flavonoide und Anthocyane, denen eine regenerative, adstringierende, antibakterielle und antioxidative Wirkung zugeschrieben wird. Zudem sind Zitronensäure und Äpfelsäure enthalten.

Verwendung:

Die Früchte, die einer Feige leicht ähnlich sehen, haben ein geleeartiges, süßsaures Fruchtfleisch und sind essbar. Sie werden zu Marmelade verarbeitet. Der Saft und das Mark aus den Blättern werden in der Medizin zur Reinigung von Wunden sowie zur Heilung von Verbrennungswunden, Ohren- und Zahnschmerzen verwendet.

Carpobrotus edulis wird, wie andere Carpobrotus-Arten, zur Befestigung von Dünen und Steilufern eingesetzt.

Geschichtliches:

Heutiges Thema: Heilende Frauen in der Antike:

Parallel zu den Erkenntnissen des Griechen Hippokrates, dem Begünder der modernen Medizin, zu dem ich zu einem späteren Zeitpunkt schreiben werde, gab es immer heilende Frauen. Sie waren bei Ägyptern, in Griechenland, in Rom und bei nordischen Völkern als "Wurzelkundige", Heilerinnen, Kräuterweiber oder Zauberinnen hoch geschätzt. Sie hatten Einfluss in der Gesellschaft, sie waren Geburtshelferinnen, die sich auch mit Empfängnisverhütung und Abtreibung auskannten, sie waren umherziehende Heilkundige, die für jedes "Wehwehchen" und Leiden eine Tinktur oder Salbe parat hatten. Ebenso schätzte man ihren Rat und ihre Unterstützung in der Gesellschaft. Sie wurden verehrt und geheiligt, aber auch verdächtigt - je nach dem jeweils herrschenden Frauenbild. Sie saßen am Bett von Gebärenden, Kranken und Sterbenden mit ihrem Wissen, ihrer Intuition und ihrer Erfahrung. Diese wurde weitergegeben in Form von Mythen, Märchen, Geschichten und Ritualen. Später, im Mittelalter, waren Heilerin und Hebamme Lehrberufe für Frauen, die von einer auf die andere übergingen.

Thema des Monats: welche Haltung einnehmen gegen Angst und Verunsicherung?

Hierzu möchte ich Ihnen/Euch einen mir sehr am Herzen liegenden Text aus dem Buch"Geh wohin Dein Herz Dich trägt" von Susanna Tamaro "ans Herz legen" - Er spricht für Sich!


"... Gib auf Dich acht. Jedesmal, wenn du, wachsend, Lust haben wirst, die falschen Dinge in richtige Dinge zu verwandeln, erinnere dich daran, daß die erste Revolution, die man machen muß, die im eigenen Inneren ist, das ist die erste und wichtigste. Für eine Idee zu kämpfen, ohne eine Idee von sich selbst zu haben, ist mit das gefährlichste, was man tun kann.

Jedesmal, wenn du dich verloren fühlst, verwirrt, denk an die Bäume, an ihre Art zu wachsen. Denk daran, daß ein Baum mit einer großen Krone und wenig Wurzeln beim ersten Windstoß umgerissen wird, während bei einem Baum mit vielen Wurzeln und kleiner Krone die Säfte nicht richtig fließen. Wurzeln und Krone müssen gleichermaßen wachsen, du mußt in den Dingen und über den Dingen sein, nur so wirst du Schatten und Schutz bieten können, nur so wirst du zur rechten Jahreszeit blühen und Früchte tragen können.

Und wenn sich dann viele verschiedene Wege vor dir auftun werden, und du nicht weißt, welchen du einschlagen sollst, dann überlasse es nicht dem Zufall, sondern setz dich und warte. Atme so tief und vertrauensvoll, wie du an dem Tag geatmet hast, als du auf die Welt kamst, laß dich von nichts ablenken, warte, warte noch. Lausche still und schweigend auf dein Herz. Wenn es dann zu dir spricht, steh auf und geh, wohin es dich trägt."


In diesem Sinne: Namasté! Mein Herz grüße Eure Herzen! Bis zum Wonnemonat Mai!

Eure/Ihre Ingrid


Übrigens: mein Homepage-Provider hat einiges verändert, daher der neue "Look" meines Blogs - ich muss mich erstmal dran gewöhnen....

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Ingrid's Blog 09/20

Posted on May 24, 2020 at 4:00 PM

....über die Osteopathie:

Os calcaneus

Das ist das Fersenbein, ein sehr dicker, klobiger Knochen, der das Hauptgewicht unseres Körpers trägt im Fuß. Er kann in verschiedene Richtungen "verrutschen": nach vorne und nach hinten, besonders bei Fußfehlstellungen kann er auch nach links oder rechts abkippen. Solche Blockierungen können dazu führen, daß nicht nur Schmerzen im Sprunggelenk und im Fuß spürbar sind, es können sogar Schmerzen im gesamten Bein zu spüren sein bis hin zum unteren Rücken. Oft wird dann fälschlicherweise der Rücken behandelt....Und Fußschwellungen sind ebenfalls möglich. Man richtet das Fersenbein dann wieder in die richtige Richtung. Dann müssen noch die "Weichteile" behandelt werden: Sehnen, Bänder, Muskeln, Faszien. Liegt eine Fußfehlstellung vor, muss diese sensomotorisch behandelt werden.


Strophantus, das vergessene Herzglykosid:




 

Die in Zentralafrika heimischen Strophanthus-Arten fanden zunächst nur zur Herstellung von Pfeilgiften Verwendung. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts erkannte der Afrikaforscher David Livingstone (1813–1920) die pulsverlangsamende Wirkung dieser Droge. In den Jahren 1887–1890 stellte Sir Thomas Richard Fraser (1841–1920) fest, dass es sich beim Wirkstoff der Strophanthus-Arten um ein Glykosid handelt. Die Isolierung des ersten amorphen Strophanthins gelang Catillon 1888. Im Jahr 1905 setzte Albert Franckel (1864–1931) das aus Strophanthussamen gewonnene k-Strophanthin als intravenöses Therapeutikum ein, das bis heute wegen seines schnellen Wirkungseintritts in der Akutmedizin verwendet wird.

Die Wirkung von Strophanthin:

Es vermindert die Stresshormone im Blut und Herzmuskel.

Es senkt einen zu hohen Blutdruck und wirkt entzündungshemmend.

Es verhindert weitgehend die Attacken einer Angina pectoris.

 

Es sorgt für eine bessere Durchblutung von Herz und Gehirn und verbessert die Sauerstoff-Ausnutzung.

Es verbessert die Oxidation von Milchsäure und den pH-Wert als Zeichen der Übersäuerung im Herzmuskel.

Durch all diese Eigenschaften eignet es sich für eine Behandlung aller Beschwerden rund um die Herzgesundheit, wie z.B. Arteriosklerose, Bluthochdruck und Herzanfall bzw. Herzinfarkt.

Strophanthin ist ein völlig natürlicher und nebenwirkungsfreier Pflanzenstoff, welcher den Stoffwechsel des Herzens unterstützt, dessen Stoffwechsellage normalisiert und auf diese Weise den Herzmuskel bei Belastung schützt. Das Mittel wirkt sich nachgewiesenermaßen äußerst positiv auf Herzerkrankungen und Herzschwäche aus und erlebte trotzdem in der Medizin einen rasanten Aufstieg und kurze Zeit später ein fast jähes Ende.

 

Dieses sei, so die Schulmedizin, mit den „gravierenden Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen“ zu erklären. Sucht man aber nach glaubhaften Aufzeichnungen darüber, wird man nirgends fündig. Das bedeutet, daß es schwierig sein kann, von Schulmedizinern ein Strophantusprodukt aufgeschrieben zu bekommen.

Bitte wechseln Sie, sollten Sie kardiologisch behandelt werden, nicht eigenmächtig auf ein Strophantusprodukt. Was Sie aber tun können: Sie können sich Strophantus in homöopathisierter Form besorgen (bekommt man in der Regel ab der D3-Potenzierung rezeptfrei in der Apotheke) und zusätzlich zu Ihren Medikamenten einnehmen. Vielleicht können Sie dann mit Hilfe Ihres Arztes langfristig ihre Herzmedikation reduzieren.



Geschichtliches:

 

Heilende Frauen in der Antike:


Parallel zu den Erkenntnissen des Griechen Hippokrates, dem Begünder der modernen Medizin, gab es immer heilende Frauen. Sie waren bei Ägyptern, in Griechenland, in Rom und bei nordischen Völkern als "Wurzelkundige", Heilerinnen, Kräuterweiber oder Zauberinnen hoch geschätzt. Sie hatten Einfluss in der Gesellschaft, sie waren Geburtshelferinnen, die sich auch mit Empfängnisverhütung und Abtreibung auskannten, sie waren umherziehende Heilkundige, die für jedes "Wehwehchen" und Leiden eine Tinktur oder Salbe parat hatten. Ebenso schätzte man ihren Rat und ihre Unterstützung in der Gesellschaft. Sie wurden verehrt und geheiligt, aber auch verdächtigt - je nach dem jeweils herrschenden Frauenbild. Sie saßen am Bett von Gebärenden, Kranken und Sterbenden mit ihrem Wissen, ihrer Intuition und ihrer Erfahrung. Diese wurde weitergegeben in Form von Mythen, Märchen, Geschichten und Ritualen. Später, im Mittelalter, waren Heilerin und Hebamme Lehrberufe für Frauen, die von einer auf die andere übergingen.

Thema: Wunder - gibt es das?

 

Ich behaupte, ja! Für mich ist Wunder die Kunst, all das was im Leben passiert - auch das Negative - als Chance zu begreifen und daraus zu lernen und damit vor allem sich selbst besser und besser kennenzulernen. Sich dem Urvertrauen öffnen und der Dankbarkeit gegenüber den Dingen, die uns offensichtlich tagtäglich begegnen: der Sonnenaufgang, die Natur überhaupt, der Regen, das Lächeln das einem begegnet, ein Dach über dem Kopf zu haben und fließendes Wasser, überhaupt die Fülle, die wir hier in unserer westlichen Welt haben.

Wir sind niemals Opfer und auch nicht dafür geboren worden, einen Punkt nach dem Anderen im Leben abzuhaken oder/und von jemand Anderen abhängig zu sein. Wir sind auf der Welt, uns selbst zu entfalten und kennenzulernen - mit allen Facetten. Und dabei auf unser Herz zu hören, das uns auf unserem Weg begleitet und unser Denken und Handeln führt.

Achtsamkeit sich selbst und anderen gegenüber und ein offenes Herz führen dahin, daß uns tagtäglich Wunder begegnen, probieren Sie es aus!

Erwachen:

Am frühen Morgen,

Wenn die Nacht vergeht,

Wenn des Mondes Sichel,

Tief am Horizonte steht,

Kehren alle Sorgen,

Heimlich in dein Herz zurück,

Grad noch träumte dir vom Glück.

Mittags, wenn die Sonne lacht,

Steh‘n glückverheißend im Zenit,

Wunder, auch für dich gemacht,

Lächeln Trübsinn vom Gemüt,

Hast du das alles schon bedacht?

Wenn der Abendstern erglüht,

Ist dein Tageswerk vollbracht.

Nutz die Abendstimmung,

Halte Einkehr zur Besinnung,

So wird dir Offenbarung,

Klarheit und Bestimmung.


H.R. Menzel



Ich wünsche Ihnen WUNDER-VOLLE Tage, bis zum 15. Juni (wegen des Feiertags).

Namasté, Ihre / Eure Ingrid

 


 






Heute kein Eintrag

Posted on May 11, 2020 at 12:00 AM Comments comments (46)

Sehr geehrte / r Leser/In,


da ich diese Woche krank bin, fällt der Blogeintrag leider aus! Sie hören wieder von mir am 25.5.20 !


Viele Grüße und Namasté, Ihre / Eure Ingrid Rauber

Ingrid's Blog 08/20

Posted on April 27, 2020 at 8:00 AM Comments comments (14)

 

...Spannendes aus der Osteopathie:


Knieschmerzen:

Wie oft hat Mann/Frau Probleme mit dem oder den Knien. In all den Jahren als Osteopathin, in denen ich tätig bin kann ich an einer Hand abzählen, wie oft ich Knie ursächlich behandelt habe. Warum? Knie reagieren aus meiner Erfahrung auf das, was von unten und oben kommt, sprich: auf Hüfte/Becken und Füsse. Fußfehlstellungen und/oder Beckenblockierungen allen voraus sind sehr oft verantwortlich für Knieschmerzen.

Damit keine Mißverständnisse aufkommen: wenn man auf das Knie fällt und das dann schmerzt und anschwillt ist das Knie natürlich die Ursache!

Ich spreche von Knieschmerzen ohne solche Vorgeschichten, die evtl. schon chronisch sind. Ein Beispiel für einen solchen Zusammenhang ist ein Muskel, der vom Becken aus zur Innenseite des Unterschenkels zieht, ein Muskel, der zu der hinteren Muskulatur des Oberschenkels zählt, genannt M. Semimembranosus. Dieser ist mit dem Innenband und dem Innenmeniskus des Knies verwachsen. Wenn Zug auf diesem Muskel ist, durch Beckenblockierungen und/oder muskuläre Verkürzungen, kann dieser allein verantwortlich sein für einen Knieschmerz. Ich hatte diesen Fall in meiner Praxis schon sehr oft. Ist die Beckenblockierung dann gelöst, löst sich sehr wahrscheinlich dann auch der Knieschmerz.



Heilpflanze der Woche:


Echinacea, der Sonnenhut


 

 

Sonnenhut gehört zu den Korbblütlern (Asteraceae) und blüht von Mai bis August.

Welche Pflanzenteile und Inhaltsstoffe werden verwendet?

Als pflanzliche Arznei dient beim schmalblättrigen Sonnenhut die Wurzel. In ihr kommen sogenannte Alkamide vor sowie ätherisches Öl und Kaffesäure-Abkömmlinge wie die Substanz Echinacosid.
 Beim Purpur-Sonnenhut wird das Kraut verwendet, also alle Pflanzenteile außer der Wurzel. Es enthält die gleichen Stoffgruppen wie der schmalblättrige Sonnenhut, jedoch in unterschiedlichen Mengen. Der blasse Sonnenhut kommt als Arzneipflanze seltener zum Einsatz, da in ihm die Alkamide fehlen. In seinen Wurzeln stecken unter anderem sogenannte Ketoalkene und Ketoalkenine. Sonst entsprechen die Inhaltsstoffe den anderen beiden Arten.

Was bewirken die Inhaltsstoffe? Wogegen hilft Sonnenhut?

Sonnenhut-Gewächse – insbesondere Echinacea purpurea sowie Echinacea angustifolia – wirken sich positiv auf das Immunsystem aus.

Wer Echinacea als Immunstimulans einnehmen möchte – ob in Form von Tropfen oder Tabletten – sollte damit gleich bei den ersten Anzeichen einer Erkältung beginnen. Echinacea ist DAS Immunstimulans und sehr wirksam gegen Erkältungskrankheiten.


Geschichtliches:


 

Die Geburtsstunde der Homöopathie


Die napoleonische Zeit (Napoleon: 1769-1821) war nicht nur politisch und gesellschaftlich eine Epoche der Veränderungen und des Wandels. Auch in die Medizin kam damals viel Bewegung. Immer mehr Ärzte waren unzufrieden mit den Behandlungsmöglichkeiten, die zum Teil noch aus der Antike stammten – man denke an den Aderlass. Sie machten sich auf die Suche nach zeitgemäßen, modernen Therapieformen, in die das aktuelle naturwissenschaftliche Wissen und die neue aufgeklärte Weltsicht einfließen sollten. Diese Einsicht trug wesentlich zur kritischen Diskussion und Abschaffung des Aderlasses bei, ebenso gab es den Anstoß für die Beschäftigung mit Hypnose und letztlich für die Psychoanalyse.

Ganz anders verhält es sich mit der Neuerung, die Samuel Hahnemann (1755-1843) in die Medizin einbrachte: der Homöopathie. Sie war und ist in ihrer Wirksamkeit umstritten, aber sie hält sich als Heilmethode – mit schwankender Beliebtheit – bis heute. Als chemisch-pharmazeutisch äußerst versierter Arzt hat Hahnemann mit der Homöopathie übrigens nicht nur eine neue Heilmethode erfunden, sondern auch die kritische Arzneimittelprüfung mit Selbstversuchen an gesunden Menschen in der Medizin etabliert.

Es ist heute noch üblich, in Kreisen der Homöopathen die "Arzneimittelprüfung" zu vollziehen, dabei die Symptome aufzuschreiben. All diese Erkenntnisse sind nachzulesen im "Synthesis", einem Nachschlagewerk der Homöopathie.

In der Homöopathie geht es darum, Ähnliches mit Ähnlichem zu behandeln. Hahnemann hatte das Werk des schottischen Arztes William Cullen übersetzt und hier von der therapeutischen Wirkung der Chinarinde bei Malaria erfahren . Er probierte das Mittel selbst. Nach einigen Wochen stellten sich bei ihm die gleichen Symptome wie bei einer Malaria ein, nur ohne Fieber. Dies ging in die Geschichte der Homöopathie als die erste Arzneimittelprüfung ein. Hahnemann ging von der Auffassung aus, dass es eine Lebenskraft, die „Vis vitalis“ gibt. Diese sei beim Kranken geschwächt. Man müsse nur das passende Mittel finden – dies habe mit einer ausführlichen Anamnese zu geschehen – um diese Lebenskraft wiederherzustellen.

Dabei entdeckte er, daß man statt die Urtinktur (also die unverdünnte, ursprüngliche Substanz) zu verabreichen, auch eine starke Verdünnung zum Ziel führt. Daraus entstand dann später die Potenzierung. Je höher eine Potenz ist (also statt D3 beispielsweise C200) desto mehr wirkt die Arznei auf der Seelenebene, je niedriger die Potenz, desto eher wirkt die Arznei auf der Körperebene.


Thema der Woche:


Über die Trauer


In diesen Zeiten wird viel über die Lungenfunktion geredet, über ein Virus, das die Lunge der Menschen bedroht, sich dort niederlässt, um sich zu vermehren. Ich finde das sehr interessant. Ist die Lunge nicht DAS Organ, das uns mit allen anderen Lebewesen verbindet? Atmen, wir nicht gemeinsam mit allen Menschen und Tieren über dieses Organ den Sauerstoff ein, den Stoff, der uns am Leben hält? Als Yogi, die ich bin, weiß ich, daß das ein wesentlicher Aspekt des Yoga und des Ayurveda ist - Atmen! Das erzeugt Prana, das bedeutet im Hinduismus Lebenskraft oder Lebensenergie.

Was hat das mit Trauer zu tun?

In der chinesischen Medizin gehört Trauer zur Emotion von Lunge und Dickdarm. Lunge und Dickdarm sind ein Funktionskreis, der Funktionskreis des Metall.  Die Traurigkeit hilft uns, Verluste zu verschmerzen, loszulassen, sich Neuem zuzuwenden, Veränderungen zu akzeptieren. Wird die Traurigkeit unterdrückt, entsteht Depression.

Wenn uns das Abschiednehmen und Loslassen zu schwer fällt, kann unser Atem nicht mehr frei fließen und der Darm nicht loslassen. Unbewältigte Trauer schwächt Lunge und Dickdarm. Die Lunge hilft uns, Emotionen zu fühlen, der Darm hilft uns, die Essenz der Erkenntnis rauszufiltern und in die Zellen einzuspeisen und Unwesentliches auszuscheiden. Einfühlsamkeit, Empathie und Abgrenzungsfähigkeit sind die Emotionen eines gesunden Metalls, Lunge und Darm - Funktionskreises.

Deshalb ist es enorm wichtig, sich der Trauer zuzuwenden, die Trauer zuzulassen. Atmen, fühlen, weinen (ich nenne das die natürliche Entschlackung der Seele) - all das zuzulassen, ist zunächst unangenehm, aber der einzige Weg, den Abschied und die Veränderung zu leben.

In diesem Zusammenhang fällt mir das wunderbare Gedicht von Heine ein, die Stufen:

 

 

"Wie jede Blüte welkt und jede Jugend

Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,

Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend

Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.

Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe

Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,

Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern

In andre, neue Bindungen zu geben.

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,

Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,

An keinem wie an einer Heimat hängen,

Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,

Er will uns Stuf´ um Stufe heben, weiten.

Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise

Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen;

Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,

Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde

Uns neuen Räumen jung entgegen senden,

Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden,

Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!"

Wunderbarer kann man Abschied, Trauer und Neubeginn nicht beschreiben!

Ich wünsche Ihnen bis zum nächsten Mal viel Kraft und Innehalten, stellen Sie sich mehrfach am Tag  ans Fenster und Atmen Sie mehrfach tief ein und aus in dem Bewußtsein, daß die Atemluft sie mit allen anderen Lebenwesen verbindet und Sie am Leben hält!

Namasté!

Ihre Ingrid Rauber, bis in 2 Wochen, am 11. Mai schreibe ich wieder!

 






 




Ingrid's Blog 07/20

Posted on March 29, 2020 at 2:30 PM

 

Aus der Osteopathie:


Das Gehirn -  Amygdala -  der Sitz der Emotionen


Die Amygdala (Corpus amygdaloideum oder Mandelkern) ist ein Teil des limbischen Systems mitten im Gehirn. Zusammen mit dem Hippocampus regelt diese Hirnregion emotionale Äußerungen. Vor allem die Entstehung von Angstgefühlen ist im Mandelkern verankert.


Emotionen im engeren Sinn werden also vegetativ oder/und muskulär begleitet. Man spricht dann auch von „heissen“ Emotionen. Demgegenüber gibt es auch andere Gefühlsformen, die mit „heissen“ Emotionen nur indirekt verbunden sind. Dazu gehören „kognitive“ Gefühle, wie Scham oder Schuld, die in erster Linie auf einer Einschätzung der Handlungen anderer Personen beruhen (s. Perspektivenübernahme). Eine weitere Gefühlsform ist ein auf Gefühlsübertragung beruhendes Mitgefühl (Empathie).


Das deutsche Wort „Gefühl“ leitet sich ursprünglich vom Körper- und Bewegungsgefühl ab. Das Gefühl für den eigenen Körper wird vom Körperinneren erfasst und ist bei Menschen unterschiedlich ausgeprägt. Das Körpergefühl tritt bei überraschenden Meldungen in den Vordergrund, etwa wenn man in Ruhe merkt, dass die Muskeln angespannt sind, oder wenn nach einer körperlichen Anstrengung das Herz auch in Ruhe noch schneller schlägt. Heute meint man mit Gefühl vor allem den Zustand in der Selbstwahrnehmung beziehungsweise im Selbstbericht.


Emotionen aus Sicht der Hirnforschung

In Anlehnung an ein auf Darwin zurückgehendes Konzept sieht man Emotionen funktionell als Verhaltenstendenz an. Ihre biologische Funktion ist es, Verhaltensweisen zum Beispiel von Angriff oder Rückzug vorzubereiten, unabhängig davon, ob diese in der Folge tatsächlich zum Tragen kommen. Allerdings beruhen die meisten emotionalen Veränderungen nicht auf angeborenen Mustern, sondern sind überwiegend erlernt. Nur Zustände, die üblicherweise mit Angst, Furcht, Appetit, Ekel, Lust oder Leid beschrieben werden, lassen sich auf biologisch verankerte Mechanismen zurückführen.


Soweit die Mechanismen und die Anatomie. Was kann die Osteopathie hier leisten?


Jede osteopathische Behandlung wirkt sich entspannend und deeskalierend aus auf jegliche negative Emotion. Allein das intensive Atmen, worauf ich sehr viel Wert lege während der Behandlung lässt überschießende Emotionen frei, und beruhigt. Bis hin zur Entspannung der Muskulatur, die sich in der Faszienarbeit erreichen lässt. Letztendlich ist durch Craniosakrale Osteopathie auch eine befreiende Wirkung des Limbischen Systems zu erreichen.


Heilmittel der Woche:


Teebaumöl



Der Teebaum – Melaleuca alternifolia – ist in Australien beheimatet und bei den dortigen Ureinwohnern (Aborigines) schon lange ein beliebtes Hausmittel. Europa lernte den Teebaum durch James Cook kennen. Die ersten Aufzeichnungen findet man bei dem Botaniker Dr. Joseph Banks, der mit dem britischen Weltumsegler James Cook etwa um 1770 nach Australien kam. Er beobachtete, wie die Aborigines einen Sud aus Blättern des Teebaumes zur Heilung verschiedenster Probleme von Haut und Wunden verwendeten.

Die Entdeckung von Banks geriet allerdings wieder in Vergessenheit. Erst 1925 wurde das ätherische Öl destilliert und seine antiseptische, bakterizide, viruzide und fungizide Wirkung wissenschaftlich nachgewiesen. Heute erlebt das Teebaumöl eine echte Renaissance und nicht wenige schwören auf seine vielfältigen Wirkungen, auch auf die Psyche.

Hauptinhaltsstoffe von Teebaumöl:

Der Teebaum gehört wie die beliebten ätherischen Öle Cajeput und Niauli zur Familie der Myrtengewächse. Durch Wasserdampfdestillation der Blätter und Zweige gewinnt man ein frisch duftendes Öl: das Teebaumöl. Eine Tonne Pflanzenmaterial liefert dabei nach zwei bis drei Stunden Destillation etwa zehn Liter Teebaumöl.

Reines Teebaumöl hat eine klare bis leicht gelbe Farbe und einen frischen, würzigen Geruch. Die subjektive Beurteilung ist jedoch unterschiedlich – für sensible Nasen riecht es eher unangenehm. Die beiden wichtigsten Verbindungen, denen das Teebaumöl seine Heilwirkung verdankt, sind Terpinen und Cineol.

Teebaumöl ist in der Gewinnung relativ teuer, entscheidend für die Wirksamkeit des ätherischen Öles ist jedoch eine gute Qualität – nur das echte Öl entfaltet auch die gewünschten Wirkungen. Deshalb sollte man nur ökologisch einwandfreie Ware kaufen.

Anwendung und Wirkung von Teebaumöl:


Teebaumöl wirkt entzündungshemmend und wundheilend. Teebaumöl ist deshalb bei allen entzündlichen Hautproblemen, besonders gegen Pickel, Akne oder Warzen geeignet. Zudem zeigt Teebaumöl eine stark pilzabtötende Wirkung, zum Beispiel bei Nagelpilz.

Hinweise gibt es auch auf eine gute Wirkung bei Erkältungskrankheiten, sowohl bakteriell als auch viral verursacht. Mundspülungen bei Entzündung des Zahnfleischs oder Gurgeln bei Entzündung im Hals – viele haben beste Erfahrungen damit gemacht.

Der Vorteil der Anwendung: Teebaumöl ist sehr gewebeschonend, was beim Anwenden z.B. gegen Pickel von Vorteil ist. In wenigen Fällen kann es jedoch zu allergischen Reaktionen kommen. Am besten sollte man vor der Anwendung einen Test auf der Haut machen, um zu überprüfen ob man das Öl verträgt.

Der Kontakt mit Augen und Schleimhäuten sollte – wie bei allen ätherischen Ölen – unbedingt vermieden werden.

Tipp von mir: träufeln Sie entweder 1-2 Tropfen in eine Duftlampe oder nehmen Sie 1-2 Tropfen mehrmals täglich auf die Hand und inhalieren Sie. Man hat ein sehr erfrischendes Gefühl in Nase und Rachen und gleichzeitig eine gute Prophylaxe gegen Bakterien, Pilze und Viren.


Geschichtliches:



Florence Nightingale, die erste Krankenschwester



Nicht nur, weil ich selbst eine bin, möchte ich heute etwas erzählen über die Entstehung eines - wie jeder derzeit erkennt - unverzichtbaren Berufs: den Beruf der Krankenschwester, bzw. Pfleger.

Auch ich habe seinerzeit (vor über 30 Jahren), obwohl ich den Beruf sehr interessant fand, aufgehört als Krankenschwester tätig zu sein. Warum? Weil ich schon damals kritisiert hatte, daß man gar keine Zeit hatte für die Patienten im normalen Stationsbetrieb, jeder musste wahnsinnig auf das Tempo drücken, um die Routine durchzubekommen und gleichzeitig alles Notwendige für  die Patienten zu tun: OP-Vorbereitung, zu Untersuchungen bringen, OP-Nachsorge, Notfälle begleiten, bei Visiten anwesend sein etc. etc. Von der mehr als schlechten Bezahlung damals schon ganz abgesehen und darüberhinaus Schichtdienst: Weihnachten oder Silvester, Ostern oder Pfingsten, usw. usw.

Die erste Krankenschwester überhaupt hieß Florence Nightingale.

Florence Nightingale (* 12. Mai 1820 in Florenz, Großherzogtum Toskana; † 13. August 1910 in London, England) war eine britische Krankenschwester, Statistikerin, Begründerin der modernen westlichen Krankenpflege und einflussreiche Reformerin des Sanitätswesens und der Gesundheitsfürsorge in Großbritannien und Britisch-Indien. Die mathematisch begabte Nightingale gilt außerdem als Pionierin der visuellen Veranschaulichung von Zusammenhängen in der Statistik.

Nightingale vertrat die Ansicht, dass es neben dem ärztlichen Wissen ein eigenständiges pflegerisches Wissen geben sollte, und vertrat dies auch in ihren Schriften zur Krankenpflege, die als Gründungsschriften der Pflegetheorie gelten. Unter anderem beschäftigte sie sich darin mit den Auswirkungen der Umgebung auf die Gesundheit. Ihr als Nightingalesches System bezeichnetes Ausbildungsmodell sah eine Ausbildung von Berufsanfängern vor allem durch erfahrene Pflegekräfte vor.

Während des Krimkrieges (1853–1856) leitete sie eine Gruppe von Pflegerinnen, die verwundete und erkrankte britische Soldaten im Militärkrankenhaus im türkischen Scutari (dem heutigen Istanbuler Stadtteil Üsküdar) betreute. Da sie nachts auf ihren Kontrollgängen die Patienten mit einer Lampe in der Hand besuchte, ging Nightingale als Lady with the Lamp („Dame mit der Lampe“in die britische Folklore ein.

Florence Nightingale



Thema der Woche:


Jetzt oder nie?


Eine provozierende Aussage, zugegeben! Dennoch zu dieser Zeit notwendiger denn je! Wo befinden Sie sich mit Ihren Gedanken: träumen Sie den guten alten Zeiten nach? Denken sie ständig an die Zukunft? Wenn Sie beides tun, sind Sie eines nicht: im Hier und Jetzt. Das Hier und Jetzt ist der einzige Zustand, um wirklich da zu sein, in diesem Leben.

DER JETZT-PAPST ist Eckhard Tolle.

Eckhart Tolle ist ein spiritueller Lehrer und Bestsellerautor spiritueller Bücher. Er stammt ursprünglich aus Deutschland und lebt in Vancouver, Kanada. Eines seiner bekanntesten Werke ist Jetzt! Die Kraft der Gegenwart. In einem seiner Vorträge
empfiehlt er seinen Zuhörern, sich so oft wie möglich bewusst mit “der Stille”, dem Raum hinter den Gedanken, zu verbinden. So können wir z.B. durch tägliche Meditation oder Achtsamkeitsübungen lernen, unsere Gedanken und Gefühle aus gesunder Distanz (mit gesundem Menschenverstand) wahrzunehmen.

 

Oft merken wir erst dadurch, dass wir nicht der Gedanke sind, z.B. “Ich bin nicht gut genug”, sondern diesen Gedanken lediglich haben (“Ich denke, ich bin nicht gut genug”;).

 

Diesen Gedanken können wir dann beispielsweise auf Realität, Nützlichkeit und Logik hin überprüfen. Häufig werden wir dann erleichtert feststellen, dass dieser Gedanke nur eine (gelernte) Überzeugung ist, die nicht der Wahrheit entspricht.

Liebe Leser/Innen, wenn Sie Angst, Sorge, oder andere negative Emotionen verspüren, überprüfen Sie diesen Gedanken, ob er wirklich wahr ist. Bleiben Sie ganz bei sich, erden Sie sich (wie das geht, habe ich in meinem letzten Post geschrieben) und unterstützen Sie Ihre Mitte! Mit einem warmen Tee, oder einer warmen Suppe z.B. Denn rein körperlich gesehen, ist unsere Mitte da, wo unser Magen ist.

Und - genießen Sie den Frühling, die Farben, gehen Sie vor die Tür jeden Tag für eine kurze Zeit! Das Leben auf diesem Planeten ist so schön und reich! Öffnen Sie sich dafür!

Namasté! Ihre Ingrid Rauber - bis zum 27. April - und schöne Ostern!













Ingrid's Blog 06/20

Posted on March 15, 2020 at 11:30 PM Comments comments (16)


In Zeiten großer Verunsicherung möchte ich bei meinem heutigen Blog-Eintrag auf Dinge eingehen wie: was im Leben erdet uns und gibt uns Urvertrauen (das Gegenteil von Angst), körperlich, geistig und seelisch, was ist eine Pandemie und was kann noch förderlich sein, uns gut und gesund durch diese Zeit zu bringen?


Aus osteopathischer Sicht:


Es gibt 3 Organe im Körper, die unsere Mitte repräsentieren, dazu gehören Magen, Milz und Leber. Alle 3 haben eine direkte Verbindung zum Zwerchfell, und über Bänder auch untereinander. Auch Arterien und Venen ziehen hier durch.


Der Magen wiederum liegt in der Mitte von den Dreien, also quasi in der Mitte von der Mitte...Er ist hier aufgehangen wie in einer "Waschtrommel". Nach oben ist er über ein Band (Ligamentum gastrophrenicum) mit dem Zwerchfell verbunden, nach rechts über das gleiche Band mit der Milz. Nach unten über eine wichtige Struktur im Bauch, das "große Netz" oder Omentum majus mit dem oberen Teil des Dickdarms. Nach links mit der Leber und den Gallenausführungsgängen über das "kleine Netz" oder Omentum minus.


Nicht zu vergessen die Verbindung des Magens über die Speiseröhre mit dem Kopf. Indirekt über die oben erwähnte Verbindung zum Dickdarm auch mit dem unteren Teil des Bauches und dem Becken.


Da die Speiseröhre ja durch den Thorax zieht, haben wir auch eine indirekte Verbindung zum Herzen und der Lunge.


Man könnte zusammenfassend sagen: eigentlich hat der Magen zu allen anderen Strukturen im Körper eine indirekte oder direkte Verbindung.


Das ist schon einmal die körperliche Betrachtung der Mitte und deren Bedeutung.



Heilmittel der Woche:



Die Zichorie, oder die Wegwarte:






Wegwarte: Verwandte des Löwenzahns


Botanisch wie auch naturheilkundlich ist die Wegwarte eng verwandt mit dem Löwenzahn. Die Wegwarte hilft, die Leber, die Milz und die Bauchspeicheldrüse zu regenerieren. Deshalb ist sie oft Bestandteil von verschiedenen Lebermitteln, die, kombiniert mit anderen Heilmitteln, die Ausleitung von Schwermetallen fördern. Bemerkenswert ist die Wandlungsfähigkeit der Wegwarte. So blüht sie am Morgen in einem kräftigen Blau. Abends schliesst sie ihre Blüten und ist nichts als ein unscheinbares Gestrüpp. Ein weiteres Phänomen ist ihre Standortwahl: Die Wegwarte wächst nicht selten neben Autobahnen und blüht unverzagt dort, wo die Zivilisation um sie herum rast und stinkt. Sie gedeiht in gemässigten Klimazonen in Europa, Asien und Amerika. Die Zichorie, wie die Wegwarte auch genannt wird, ist eine mehrjährige Pflanze, die bis zu einem Meter hoch wird. Sie hat eine dicke Pfahlwurzel, die nach der Blütezeit im Herbst ausgegraben und getrocknet werden kann. Aus dieser Wurzel lässt sich ein Kaffee-Ersatz herstellen. Der Zichorienkaffee wurde im 19. Jahrhundert aus Spargründen oft zum Strecken des Bohnenkaffees verwendet. Der als Wintersalat bekannte Chicorée ist eine Kulturform der Wegwarte.


Auch die Wegwarte ist eine Bitterstoffdroge, von der in der Therapie die Wurzel und das blühende Kraut verwendet werden. Aufgrund der Inhaltstoffe wird die Wegwarte vorwiegend als Verdauungstonikum bei Appetitmangel und Verdauungsstörungen verwendet; ebenso zum Anregen von Gallenproduktion und Gallenfluss. Ferner wirkt die Heilpflanze blähungswidrig, harntreibend und gilt in der europäischen und ayurvedischen Naturheilkunde als blutreinigend. Gerade für Patienten mit Rheuma und Gicht ist diese blutreinigende Stoffwechselaktivierung hilfreich; ebenso für eine allgemeine Stärkung der Mitte und der Verdauungskräfte. Denn Rheuma und Gicht sind nicht zuletzt auch Kältekrankheiten, die mit wärmenden Heilmitteln behandelt werden müssen, so sagt die chinesische Medizin.


Geschichtliches:


Pandemien


Definition Pandemie: sich weit ausbreitende, ganze Landstriche, Länder erfassende Seuche; Epidemie großen Ausmaßes

Große Pandemien in der Geschichte waren:

Antoninische Pest, 165–180. Vermutlich eine Pocken-Pandemie, die sich auf dem Gebiet des Römischen Reiches ausbreitete; rund 5 Millionen Tote.

Justinianische Pest, ab 541. Auswirkungen waren bis ins 8. Jahrhundert bemerkbar. Die Erkrankung verbreitete sich im gesamten Mittelmeerraum und in der gesamten, den Römern bekannten Welt. Die Anzahl der Todesopfer ist umstritten. Auslöser war vermutlich Yersinia pestis.

Schwarzer Tod, 1347–1352. Aus Zentralasien kommend über ganz Europa verbreitet; geschätzt 25 Millionen Tote, das heißt: ein Drittel der damaligen europäischen Bevölkerung. Auslöser war Yersinia pestis.

Dritte Pest-Pandemie, seit 1896. Erstmals aufgetreten in China, weltweit verbreitet, rund 12 Millionen Tote. Auslöser: Yersinia pestis.

Auch die weltweite Ausbreitung von HIV/AIDS (seit etwa 1980, noch andauernd) kann als Pandemie bewertet werden: laut UNAIDS rund 75 Mio. Infizierte und 32 Mio. Verstorbene seit 1980 (Stand: Ende 2018).

Die rasche Verbreitung des SARS-assoziierten Coronavirus über vier Kontinente in den Jahren 2002/2003 wurde trotz der relativ geringen Anzahl Erkrankter (rund 8100 der Weltgesundheitsorganisation gemeldete Personen) als SARS-Pandemie eingestuft.

Am 11. März 2020 erklärte die Weltgesundheitsorganisation die durch das Virus SARS-CoV-2 verursachte Ausbreitung von Coronaviren zur Pandemie, nachdem sie das Infektionsgeschehen bereits am 30. Januar 2020 als internationale Gesundheitsnotlage bezeichnet hatte.


Thema der Woche:


Was ist ein Gegenentwurf zu Hamsterkäufen und Panik in diesen Zeiten?:

Die eigene Mitte suchen, finden und pflegen, erden, atmen und Gedankehygiene:

- Legen Sie eine Wärmflasche auf den Bereich des Magens, auch rechts und links davon

- Trinken Sie warme Getränke, vorzugsweise wärmende Kräutertees

- Vollziehen Sie den vollständigen Yoga-Atem: durch die oberen Rippen, die unteren Rippen bis in den Bauch (Bauchnabelbereich), so daß dieser sich sanft wölbt und senkt. Atmen Sie sanft und tief und die gleiche Menge aus wie ein.

- Gehen Sie in die Natur, an Orte, wo Sie sich wohlfühlen, in den Wald, auf Felder, gehen Sie spazieren und atmen Sie tief ein und aus dabei.

- Tanzen oder hüpfen Sie auf der Stelle, das erdet und Erdung bringt uns automatisch ins Vertrauen - und damit in die Mitte

-Machen Sie jeden Tag mindestens 20 Minuten Yoga - vorzugsweise morgens!

-Lesen Sie Texte von Dr. Joe Dispenza, Byron Katie, Eckhart Tolle oder Safi Nidiaje, uvm.

-Singen Sie, hier möchte ich Ihnen ein Mantra vorstellen aus dem Yoga, das Gayatri Mantra

https://youtu.be/4IFlaG45xM8

gesungen von Deva Premal und Miten (ehemaliger Gitarrist von Pink Floyd).

Probieren Sie es einfach aus und singen Sie mit und lernen Sie dadurch die heilende Wirkung dieses uralten Mantras aus dem indischen Hinduismus.

Text:
"Om bhur bhuvah svaha
Tat savitur varenyam
Bhargo devasya dhimahi
Dhiyo yo nah prachodayat."

"Om,wir meditieren über den Glanz des verehrungswürdigen Göttlichen, den Urgrund der drei Welten, Erde, Luftraum und himmlische Regionen. Möge das höchste Göttliche uns erleuchten, auf dass wir die höchste Wahrheit erkennen."

Wenn Sie konsequent diese Dinge tun, jeden Tag, können gar keine negativen Gedanken oder Emotionen aufkommen, sie fließen einfach dahin, vielleicht in Form von Tränen?

Om! Namasté!

Bis zum 30.3.! Genießen Sie den Frühling!










Ingrid's Blog 05/20

Posted on March 2, 2020 at 5:45 AM Comments comments (4041)


.....Spannendes zum Thema Osteopathie:


Der Atlas, der 1. Halswirbel:


Wie Atlas, der Gott aus der griechischen Mythologie, der die Welt auf den Schultern trägt, so "trägt" der 1. Halswirbel den Kopf. Er ist in der Form im Vergleich zu den anderen Halswirbeln etwas breiter und er hat in seinem Wirbelkörper den Dens Axis, einen stiftähnlichen Fortsatz des 2. Halswirbels. Das ist die Struktur, die bei einem sogenannten "Genickbruch" zu Schaden kommt.

Der Atlas bildet für uns Osteopathen zusammen mit dem Hinterhauptsbein (Occiput) des Schädels und dem Axis das sogenannte OAA-Gelenk: das Occiput-Atlas-Axis Gelenk. Diese 3 sind für die Osteopathie etwas Besonderes und setzen sich ein bisschen von der Funktion her von den übrigen ab.

Eine Störung hier kann Auswirkungen haben auf sämtliche osteopathische Systeme:

Das gesamte parietale System, also die komplette Wirbelsäule, Rippen, Becken bis zu den Füssen kann durch eine Störung im OAA-Gelenk zu statischen Problemen führen, zu Problemen in Hals, Brustwirbelsäule inklusive Rippen, zu Lendenwirbelproblemen mit Becken.

Das craniosakrale System allein dadurch, daß der Kopf eine direkte Verbindung zu den ersten Halswirbeln hat. Hier können Kopfschmerzen, Tinntius, Schwindel, Kieferknacken auftreten beispielsweise. Auch schlechteres Sehen kann dadurch verursacht werden.

Das viszerale System dadurch, daß die Nerven zur Versorgung von Zwerchfell, Leber, etc. aus der Halswirbelsäule entspringen.

Also, wie man sieht, können die sogenannten "Kopfgelenke" oder das OAA-Gelenk tatsächlich ein springender Punkt sein, der sehr oft übersehen wird.

Andererseits ist diese Struktur auch immer mit "verhaftet", wenn es Probleme in den oben genannten Bereichen gibt.

Ich schaue persönlich bei jeder Behandlung nach, ob sich dieser Bereich problematisch anfühlt oder nicht. Ich halte aber nichts davon, den Atlas allein und immer verantwortlich zu machen. Es sollte immer ganzheitlich auf das Beschwerdebild geschaut werden.


Heilmittel der Woche:


Yamswurzel oder Dioscera villosa





Grosses Thema: Beschwerden in den Wechseljahren!


...und meiner Meinung nach alternativlos zur schulmedizinischen Hormonersatztherapie, die starke und lebensgefährliche Nebenwirkungen hat.

Die Natur hält glücklicherweise einige Alternativen zur Behandlung der klassischen Wechseljahresbeschwerden bereit. Bekannt sind z.B. Präparate aus Soja oder der Traubensilberkerze.

Oft vergessen wird jedoch eine wichtige Heilpflanze – die Yamswurzel (lat. Dioscera villosa)

Von Frauen in vielen Gegenden der Welt wird sie schon lange zur Zyklusregulierung des weiblichen Zyklus’ eingesetzt. Für den positiven Einfluss ist der medizinisch wirksame Inhaltsstoff Diosgenin verantwortlich. Dabei handelt es sich um eine Vorstufe des natürlichen Hormons Progesteron, das hieraus synthetisiert werden kann. In der Yamswurzel steckt besonders viel davon. Diosogenin ist noch Vorläuferstoff für mehrere andere Stoffe, die wichtig für den Körper sind, z.B. wird vermutet, dass Diosgenin die Produktion des Hormons DHEA stimuliert. Von diesem Hormon ist bekannt, dass es den Alterungsprozess verlangsamt. In einer neueren Studie konnte auch gezeigt werden, dass Diosgenin die Knochenstabilität erhöht.

Eine ganz wichtige Wirkung des Diosgenin ist jedoch, daß es die relative Östrogendominanz (verglichen zum Progesteronspiegel) ausgleicht. Das bedeutet: sowohl Progesteron als auch Östrogenspiegel werden durch die Yamswurzel angehoben.


Aus der amerikanischen Literatur weiß man, daß Progesteron noch viele andere Funktionen im Körper hat. Es kann mit verantwortlich sein für eine Schilddrüsenunterfunktion, für Bluthochdruck, für Adipositasneigung der Frauen in den Wechseljahren, für Depressionen, u.v.m.


Man erhält es idealerweise in Form von Creme oder Gel und cremt es morgens und abends auf die Innenseite der Unterarme. Orale Einnahme ist nicht so ideal, weil Hormone durch die Leber abgebaut werden.



Geschichtliches:


Die Entdeckung der Viren:

Noch zur Mitte der 19. Jahrhunderts verwendete man den Begriff Virus lediglich synonym für „Gift“ bzw. „Miasma“. Erst seit dem späten 19. Jahrhundert sind Viren als eigene biologische Einheit bekannt. Die Beschreibungen von Viruskrankheiten sind aber sehr viel älter, ebenso die ersten Behandlungsmethoden. Aus Mesopotamien ist ein Gesetzestext aus der Zeit um 1780 v. Chr. überliefert, der von der Bestrafung eines Mannes handelt, dessen wahrscheinlich von Tollwut befallener Hund einen Menschen beißt und dadurch tötet.  Aus ägyptischen Hieroglyphen sind Darstellungen bekannt, die vermutlich die Folgen einer Polio-Infektion zeigen.

 

Die Bezeichnung „Virus“ wurde zum ersten Mal von Cornelius Aulus Celsus im ersten Jahrhundert v. Chr. verwendet. Er bezeichnete den Speichel, durch den Tollwut übertragen wurde, als „giftig“. Im Jahr 1882 führte Adolf Mayer bei Experimenten mit der Tabakmosaikkrankheit erstmals unwissentlich eine virale Erregerübertragung (Transmission) durch, indem er den Pflanzensaft infizierter Pflanzen auf gesunde Pflanzen übertrug und bei diesen so ebenfalls die Krankheit auslöste.

 

Diese Übertragung war bereits im 18. Jahrhundert mit dem Wort Virus assoziiert. So beschreibt die Londoner Times in einem Nachruf auf einen Arzt dessen Virusinfektion: Beim Zunähen einer sezierten Leiche hatte er sich in die Hand gestochen, “which introduced some of the virus matter, or, in other words, inoculated him with putridity” (wobei ein wenig Virussubstanz übertragen wurde, oder anders gesagt, ihm wurde Fäulnis eingeimpft).

 

Der erste Nachweis eines tierischen Virus gelang 1898 Friedrich Loeffler und Paul Frosch, die das Maul-und-Klauenseuche-Virus entdeckten. Die Größe vieler Viren wurde in den 1930er Jahren durch William Joseph Elford mit Methoden der Ultrafiltration bestimmt.

Der bislang älteste – indirekte – Beleg für eine durch Viren verursachte Erkrankung wurde aus den deformierten Knochen eines 150 Millionen Jahre alten, kleinen zweibeinigen Dinosauriers (Dysalotosaurus lettowvorbecki) abgeleitet, der im Berliner Museum für Naturkunde verwahrt wird und Symptome von Osteodystrophia deformans aufweist, die auf eine Infektion mit Paramyxoviren zurückgeführt werden.

Viren sind also mit die ältesten Bewohner dieses Planeten und sind bei ihrer Vermehrung auf Wirtszellen angewiesen. Antibiose wirkt gegen diese Erreger nicht.


"Thema" der Woche:


Angst oder Vertrauen?


Auch wenn uns diverse politische und soziale Vorkommnisse verunsichern in dieser Zeit, achten Sie darauf, nicht in Angst und unheilvolle Gefühle zu verfallen.

Zum einen bringt uns diese Form von Angst in einen ganz merkwürdigen "Modus", der einen selbst auch nicht weiterbringt, zum anderen schwingt diese "Angst"-Energie dann durch den Raum und diese Zeit und verrichtet ihr Unheil.

Man sollte sich bewußt machen, daß solche Gefühle auch ansteckend sind, wie ein Virus, und wenn viele Menschen Angst haben, dann neigt der Mensch zu extremen Handlungen, Meinungen und Gefühlen.

Angst, eigentlich ein Lebens-schutz für den Menschen kann auch sehr zerstörerisch sein und die Ursache für Unheil. Dabei kann jeder etwas dagegen tun:

Zunächst in sich reinhören und die Angst erstmal dasein lassen und fühlen,
dann die Angst, ohne ängstlich zu werden, an einen Ort bringen, z.B. in das Herz,
dann viel Vertrauen und Zuversicht einatmen und dabei ganz bei sich sein.
Das Herz dabei ganz weit machen und öffnen.

Wenn jeder Mensch diese Übung mehrfach täglich machen würde, dann wäre diese Welt bald ein (noch) besserer Ort.

Es gibt ein Gefühl, daß jeder sehr leicht erzeugen kann, das sehr hilfreich ist bei dieser "Umwandlung", das ist das Gefühl der Dankbarkeit. Denn Dankbarkeit macht uns auf das aufmerksam was gut läuft in unserem Leben und was wir mögen. Das kann der erste Schritt sein, die Wahrnehmung in unserem Leben "umzupolen" von negativ zu positiv!

Seien Sie dankbar für die Sonne, die scheint, für den Regen, der uns nährt, für das Dach über dem Kopf, für ein gutes Essen, für einen Menschen, der uns guttut und wichtig ist, oder ein Tier, usw. usw. Oder einfach für das wieder morgendliche Aufwachen danke sagen.

Danke, daß Sie meinen Blog lesen!

Namasté!

Bis zum 16. März!

Ihre Ingrid Rauber





Ingrid's Blog 04/20

Posted on February 16, 2020 at 12:00 AM


...Spannendes aus der Osteopathie:


Derzeit kommen viele Patienten zu mir mit Rippenschmerzen, oder Schmerzen im Bereich des Thorax. Die Ursache hierzu ergibt sich aus Anamnese und Untersuchung, hier ein Beispiel:


Die Leber: Die Leber befindet sich unter unseren Rippen, vorwiegend auf der rechten Seite und sie ragt aber bis zur Mitte der Rippen links. Sie hat zur vielen Organen Kontakt: zum Zwerchfell, Speiseröhre, Magen, Niere rechts, Zwölffingerdarm, Dickdarm. Sie bewegt sich dreidimensional. Sie hat mannigfaltige Aufgaben: Entgiftung, Fettabbau, Speicherfunktion, Immunabwehr, Stoffwechsel. Sie ist sehr regenerativ: man kann einen Teil von ihr entnehmen, sie wächst nach! Sie ist ca. 1,5-2,5 kg schwer und sehr gut durchblutet: durch sie fließen etwas 1,5 l Blut pro Minute! Sie reicht oben von der 5. Rippe bis unten zum unteren Rippenbogen, ca. bis zum 11. Brustwirbel. In der Osteopathie können Blockierungen der Brustwirbelsäule, v.a. 7.-10. Brustwirbel, sowie 7.-10. Rippe mit der Leber zu tun haben. Auch Halswirbelsäulenblockierungen ab dem 4. Halswirbel können mit der Leber zu tun haben, weil hier die Nerven zur Versorgung der Lebenkapsel entspringen. Durch Faszienverbindungen hat sie Verbindungen zur rechten Schulter, und zum Nabel.


Die Leber als Ursache für Rippenschmerzen würde nicht bedeuten, daß man eine schwerwiegende Erkrankung der Leber hat. Es bedeutet nur, daß die Leber in eine Richtung unbeweglich ist und dadurch die Durchblutung vermindert ist.


Naturheilmittel der Woche:

Aconitum oder Eisenhut




Eine giftige Pflanze, die auch geschützt ist hier in Deutschland. Arzneilich verwendet werden sowohl die Wurzelknolle als auch die ganze oberirdische Pflanze. Vorkommen vor allem in den Mittelgebirgen, auf den Almen. Blütezeit ist der Juni. Wirkstoff ist das Aconitin, das ein Alkaloid ist. Dieses wirkt auf das gesamte Nervensystem, vor allem schmerzlindernd. Auch jetzt im Winter ist Aconitum erfolgreich gegen Schnupfen und Bronialentzündungen, und fiebrige Erkältungskrankheiten, wie grippaler Infekt. Als Globuli in der Potenzierung C30 empfehlenswert.



Geschichtliches:


Arzneimittelversorgung im Mittelalter:


Die Arzneimittel-Versorgung im Mittelalter erfolgte nicht nur durch die Klöster, sondern auch durch Burggärten. Hier standen Arzneipflanzen zur Wund- und Krankenpflege.

Logisch, wenn man bedenkt, daß nach Kriegseinsätzen oft Wunden zu versorgen waren. Die Kreuzzüge machten auch hier Heilpflanzen bekannt, wie Ysop oder Schwarzkümmel. Auch der Handel brachte das ein oder andere Heilmittel aus dem fernen Orient mit. Hier einige damals bekannte Pflanzen, die zur Heilung verwendet wurden:

Salbei, Weinraute, Eberraute, Flaschenkürbis, Melone, Wermut, Andorn, Fenchel, Schlafmohn, Schwertlilie, Liebstöckel, Kerbel, weiße Lilie, Muskat, Flohkraut, Betonie, Odermenning, Rettich, Poleiminze, Minze, Frauenminze, Ambrosia, Rose.


Die Wirkung dieser Pflanzen war weit verbreitet bekannt und die meisten Menschen, oft Frauen, wussten um deren Wirkung und um deren Zubereitung.


Thema der Woche:


Wahrhaftigkeit und Offenheit:



Ich habe mich - da wir ja Karnevalszeit haben - für ein Thema aus der Yoga-Philosophie entschieden, und zwar geht es um Satya, die Wahrhaftigkeit und Offenheit. Sie ist Bestandteil des Achtstufigen Yogaweges von Patanjali und gehört dort zur 1. Stufe, zu "Yama", dem Umgang mit der Welt.

Wahrhaftigkeit und Offenheit. Sind wir immer wahrhaftig und offen? Zeigen wir uns unserer Umgebung gegenüber immer so, wie wir uns wirklich fühlen? Ich bestreite das!

Das "sich verbiegen", um ein Ziel zu erreichen oder um nicht so viele Widerstände zu erfahren gehört zu jedem Menschen dazu. Der eine mehr der andere weniger.

Ist dieses nur zeitweise vonnöten und wir sind uns der Tatsache bewusst, und wir schädigen damit nicht andere, so halte ich das für "normal".

Ist es aber ein Dauerzustand, beispielsweise um eine Ehe aufrechtzuerhalten oder um jemandem zu gefallen, der uns (angeblich) nicht so akzeptieren will, wie wir wirklich sind, so kann das gefährlich werden. Wir verlieren uns dann selbst, sind irgendwann nur noch ein Schatten unser Selbst. Oft geschieht das unbewußt, wir sind "so hereingerutscht" und das Ganze ist zum Selbstläufer geworden. Irgendwann merken wir dann, daß wir "gegen Wände laufen", denn das Leben wird uns darauf aufmerksam machen, und sei es durch Krankheit.

Oft geschieht das "so tun als ob" dadurch, daß wir uns unserer Selbst gar nicht bewußt sind, unsere zutiefst versteckten Emotionen voller Angst ablehnen, unbewußt gar nicht an die Oberfläche kommen lassen wollen.

Karneval steht vor der Tür, DAS Fest des Verstellens und sich in eine andere Person verwandelns. Das kann Spaß machen, manche wollen endlich Prinzessin sein, andere Monster. Mir ging es immer so, daß ich irgendwann dachte, jetzt reicht es, jetzt möchte ich wieder ich sein.

Ich wünsche Ihnen von Herzen ganz vergnügliche Karnevalstage und anschließend ein wohltuendes Wieder-Ankommen bei sich selbst.


Alaaf, bis zum 2. März!

Eure Ingrid Rauber


Ingrid's Blog 03/20

Posted on February 2, 2020 at 7:00 PM



....Wissenswertes aus der Osteopathie:


Knie:

Wie oft hat Mann/Frau Probleme mit dem oder den Knien. In all den Jahren als Osteopathin, in denen ich tätig bin kann ich an einer Hand abzählen, wie oft ich Knie als ursächlich behandelt habe. Warum? Knie reagieren aus meiner Erfahrung auf das, was von unten und oben kommt, sprich: auf Hüfte/Becken und Füsse. Fußfehlstellungen und/oder Beckenblockierungen allen voraus sind sehr oft verantwortlich für Knieschmerzen. Damit keine Mißverständnisse aufkommen: wenn man auf das Knie fällt und das dann schmerzt und anschwillt ist das Knie natürlich die Ursache! Ich spreche von Knieschmerzen ohne solche Vorgeschichten, die evtl. schon chronisch sind. Ein Beispiel für einen solchen Zusammenhang ist ein Muskel, der vom Becken aus zur Innenseite des Unterschenkels zieht, ein Muskel, der zu der hinteren Muskulatur des Oberschenkels zählt, genannt M. Semimembranosus. Dieser ist mit dem Innenband und dem Innenmeniskus des Knies verwachsen. Wenn Zug auf diesem Muskel ist, durch Beckenblockierungen und/oder muskuläre Verkürzungen, kann dieser allein verantwortlich sein für einen Knieschmerz. Ich hatte diesen Fall in meiner Praxis schon sehr oft. Ist die Beckenblockierung dann gelöst, löst sich sehr wahrscheinlich dann auch der Knieschmerz.


Heilmittel der Woche:



 

Calendula ist ein bis 60 cm hohes, meist einjähriges Korbblütengewächs, das bis in den Herbst hinein blüht. Die hellgelb bis hin zu orange variierenden Blütenköpfe setzen sich aus vielen einzelnen Blüten zusammen. Die Ringelblume liebt sonnige Standorte und wächst auf beinahe jedem Boden. Ihre Pfahlwurzel kann bis 20 cm lang werden. In Europa sind drei verschiedene Calendula-Arten heimisch; Calendula officinalis, Calendula arvensis und Calendula suffructiosa.

Vorrangig werden die Blüten der Ringelblumen in der Form von Teeaufgüssen, wässrigen Auszügen, öligen Auszügen, Tinkturen, Extrakten und Salben verabreicht. Die Pflanze wird aber auch in der Kosmetik, als Farbstoff in Speisen, sowie als Beigabe in Salaten und Suppen geschätzt. Sie findet ihren Einsatz bei: schmerzhaften, entzündeten Schnitt- und Risswunden, oberflächlichen Verbrennungen, zur Vorbeugung gegen Eiterungen und Narbenwucherungen, bei Verletzungen der Haut im Allgemeinen.


Geschichtliches:

 

Der Bader:


Bader, auch Stübner genannt, ist eine alte Berufsbezeichnung für den Betreiber einer Badestube. Der Beruf ist seit dem Mittelalter bekannt. Einerseits waren Bader die „Ärzte der kleinen Leute“, die sich keinen Rat bei den studierten Ärzten leisten konnten. Andererseits waren sie aber bis ins 18. Jahrhundert wichtige Gehilfen der akademisch gebildeten Ärzteschaft, weil diese die Behandlung von Verletzungen und offenen Wunden sowie chirurgische Eingriffe scheuten. Ihr Beruf umfasste das Badewesen, Körperpflege, Kosmetik und Teilgebiete der sich erst entwickelnden Chirurgie, Zahnmedizin und Augenheilkunde. Neben dem Bader arbeitete im Badehaus oft ein Scherer oder Barbier, der für das Haareschneiden und Bartscheren zuständig war. Aus diesen Berufen entwickelte sich der Wundarzt, später der Chirurg.

Thema der Woche:


Selbstliebe oder Egoismus?


 

 

Über DAS zentrale Thema schreibe ich heute, denn im Kern geht es immer darum, daß wir uns selbst lieben, nur dann sind wir authentisch, kennen uns mit all unseren Fehlern, spüren, was für uns richtig ist und was nicht und können dementsprechend die richtigen Entscheidungen treffen.


Der Mensch, der sich selbst liebt, übernimmt die volle Verantwortung für sich und sein Leben und erwartet sein Lebensglück nicht mehr von anderen Menschen. Er ist in der Lage sich zu entwickeln und dadurch seinen Lebensweg zu gehen. Er geht regelmässig nach innen und spürt nach, wo noch Emotionen angenommen werden müssen, damit sie ihn nicht beherrschen. Er kann verzeihen, Frieden machen mit anderen Menschen. Er hat viel Freude im Leben und kann dieses auf der ganzen Linie genießen. Und: er hält Abstand von Dingen, die ihm nicht guttun. Dieser Mensch folgt vertrauensvoll dem Ruf seines Herzens. Und so wie er sich selbst liebt, ist er auch in der Lage, andere zu lieben, ja, sogar alle Wesen auf diesem Planeten zutiefst zu respektieren.


Egoismus dagegen wird von Angst und Mangeldenken gesteuert. Das Herz ist hier für die Liebe verschlossen, für die Liebe zu sich selbst genauso wie für die Liebe zu anderen. Der Egoist hat Angst, nicht genug zu bekommen. Er verurteilt andere und meint er müsse gegen andere kämpfen, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Der Egoist ist auch nicht abgeneigt, aus Angst und Feigheit andere zu belügen und zu betrügen um Dinge in seinem Leben durchzusetzen.


 

 

"Als ich mich selbst zu lieben begann" von Kim McMillen:


Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich verstanden, daß ich immer und bei jeder Gelegenheit

zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin

und daß alles, was geschieht, richtig ist-

von da an konnte ich ruhig sein.

Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN.


Als ich mich selbst zu lieben begann,

konnte ich erkennen, daß emotionaler Schmerz und Leid

nur Warnung für mich sind,

gegen meine eigene Wahrheit zu leben.

Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.


Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen,

und konnte sehen, daß alles um mich herum eine Aufforderung

zum Wachsen war.

Heute weiß ich: Das nennt man REIFE.


Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,

und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte

für die Zukunft zu entwerfen.

Heute mache ich nur das, was mein Herz zum Singen bringt,

was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,

auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.

Heute weiß ich: Das nennt man EHRLICHKEIT.


Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich mich von allem befreit,

was nicht gesund für mich war,

von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem,

was mich immer wieder hinunterzog,

weg von mir selbst.

Anfangs nannte ich das "gesunder Egoismus",

aber heute weiß ich: Das ist SELBSTLIEBE.


Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen,

so habe ich mich weniger geirrt.

Heute habe ich erkannt: Das nennt man DEMUT.


Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich mich geweigert,

weiter in der Vergangenheit zu leben

und mich um meine Zukunft zu sorgen.

Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick,

wo ALLES stattfindet,

so lebe ich heute jeden Tag und nenne es BEWUSSTHEIT.


Als ich mich selbst zu lieben begann,

da erkannte ich, daß mich mein Denken

armselig und krank machen kann.

Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,

bekam der Verstand einen wichtigen Partner.

Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.



Mit diesem wunderbaren Text von  Kim McMillen verabschiede ich mich für diesmal, wünsche Ihnen eine erkenntnisreiche Zeit, mit viel Zeit für sich selbst, mit viel Zeit für Rückzug in sich selbst um sich selbst kennenzulernen.


Mir schwirrt schon einige Zeit ein Text-Auszug aus einem Buch durch den Kopf, den ich in diesem Zusammenhang noch erwähnen möchte: "....Für eine Idee zu kämpfen ohne eine Idee von sich selbst zu haben ist mit das Gefährlichste was man tun kann..." Aus dem Buch "Geh wohin Dein Herz Dich trägt" von Susanna Tamaro.

In diesem Sinne, tschüss, bis zum 17. Februar!

Herzlichst, Ihre Ingrid Rauber



 

 

 


Ingrid's Blog 02/20

Posted on January 19, 2020 at 12:00 AM Comments comments (0)


Spannendes über Osteopathie:


Osteopathie bei Fersensporn:


Hier ist Geduld gefragt!!! Warum?: Der Fersensporn steht am Ende einer langen Kette von Ereignissen, die schon meist Monate vorher in Gang gesetzt wurden. Die Ursache ist sehr oft eine Beckenblockierung die durch falsche / ungewohnte Belastung des Körpers (Anheben schwerer Lasten, etc.) ausgelöst wurde. Auf diese Beckenblockierung reagiert eine hintere Muskelkette des Beines mit Verkürzung auf einer Seite, der Seite, wo dann der Fersensporn auftritt. Also haben wir Zug auf der Muskelkette, die an der Fußsohle endet. Was macht der Körper, wenn irgendwo dran "gezogen" wird? Er bildet Substanz. Ein Fersensporn ist eine verdickte Sehnenstruktur an der Ferse, die durch Überlastung (viel "Zug") oder Fehlbelastung entsteht. Ursache wäre hier die Beckenblockierung, die solange behandelt werden muss, bis der Zug in der Muskelkette aufhört. Nur dann kann sich nach und nach, weil die Stelle nicht mehr belastet wird, die gebildete Substanz an der Ferse wieder auflösen. Das dauert leider etwas, es hatte ja auch Zeit gebraucht, bis es soweit war.

Noch eine Erklärung zu Beckenblockierungen: Das Becken kann auf verschiedene Arten blockieren: nach außen, nach innen, nach oben, nach unten, nach hinten oder nach vorne - oder eine Mischung aus 2 oder 3 dieser Varianten. Ein nach hinten blockiertes Becken beispielsweise schiebt das Becken nach hinten und macht damit Zug auf die Beinmuskulatur, ebenso ein nach vorne blockiertes Becken drückt das Becken nach vorne und macht damit auch Zug auf die Beinmuskulatur. Es ist ein bisschen vereinfacht erklärt....der Versuch deutlich zu machen, wie das Becken alle Muskeln bis in den Fuß beeinflusst.

Eine weitere wichtige Rolle spielen hier Fußfehlstellungen.


Zum Thema Fersensporn gehört unweigerlich DAS Mittel in der Naturheilkunde:


Heilmittel der Woche:

 

Hekla Lava



ist Lava aus Island. Chemische Analysen des Eruptionsmaterials zeigen, dass die Lava und auch die Asche sehr reich an Quarz sind. Quarz, auch Bergkristall, ist reines Siliciumdioxid (SiO) und deshalb ist es gar nicht überraschend wenn Hekla Lava und Silicea als homöopathische Mittel viele Ähnlichkeiten aufweisen.


Hekla Lava wird in der Homöopathie eingesetzt bei absterbendem Knochengewebe (Knochennekrose), Knochenauswüchsen und geschwulstartigen Verformungen. Fersensporn und andere berührungsempfindliche Exostosen der unteren Extremität sollen sehr gut auf die Behandlung mit diesem homöopathischen Mittel ansprechen.


Geschichtliches:


Medizin der Römer:

Die antike Medizin war erstaunlich modern. Eine ganze Reihe von medizinischen Geräten, die die Römer kannten und die auch heute noch von Ärzten und Naturheilkundlern benutzt werden – wie etwa Skalpell, Schröpfköpfe und eine Zange zum Ziehen von Zähnen.


Einige Beispiele: Das Skalpell unterschied sich in Form und Funktion kaum von den Gerätschaften unserer Tage. Noch immer wird es als Schneide- und Operationswerkzeug verwendet.


Schröpfköpfe, wie sie in einem Arztgrab bei Bingen ans Licht kamen, wurden in der römischen Antike aus Metall hergestellt. Heute sind diese Glocken, mit denen man einen Unterdruck auf der Haut erzeugen kann, aus Glas und werden in der Naturheilkunde eingesetzt.


Den Grauen Star behandelten die römischen Ärzte mit einer dünnen Nadel, die ins Auge gestochen wurde. Die Linsentrübung wurde damit zur Seite geschoben. Heute wird die trübe Linse abgesaugt und durch ein künstliches Implantat ersetzt.


Zähne wurden bei den Römern mit einer handlichen Zange gezogen. Bis heute hat sich an dieser Praxis wenig geändert. Nur die Betäubung dürfte heutzutage ein wenig besser sein.


Römische Ärzte bauten auf den Erfahrungen auf, die ihre griechischen Kollegen über Jahrhunderte gewonnen hatten. Vor allem die Schriften, die sich mit Hippokrates (um 360–370) verbinden, hatten geradezu kanonischen Rang. Auf den Leiter einer berühmten Medizinerschule auf der griechischen Insel Kos geht denn auch der Eid zurück, den Ärzte noch heute leisten: der hippokratische Eid.



Thema der Woche:


Aus der Yoga-Philosophie

Gewaltlosigkeit (Ahimsa)

Ahimsa, aus den Schriften des Weisen Patanjali, ist ein Wort aus dem Sanskrit und bedeutet Nicht –Verletzen, Gewaltlosigkeit. ... In seiner umfassenden Bedeutung ist ahimsa oder Gewaltlosigkeit ein vollkommenes Abstandnehmen davon, irgendeinem Lebewesen Schmerz oder Leid zuzufügen, in Gedanken, Worten und Taten.

Es bedeutet auch Gewaltlosigkeit sich selbst gegenüber. Der Umgang mit der Welt und der Umgang mit sich selbst, die ersten beiden Stufen des achtstufigen Yogaweges von Patanjali, beinhalten sehr zentral Ahimsa. Liebevoll, rücksichtsvoll mit uns, der Welt und Anderen umgehen, vor allem anderen Wesen, wie auch uns selbst keine Leid zuzufügen.

Ahimsa führt viele Yoga-Praktizierende dazu sich vegetarisch zu ernähren. Der Respekt der Schöpfung gegenüber ist unvereinbar mit Massentierhaltung und "Nutztierhaltung". Gottseidank gibt es derzeit ein großes Umdenken in der Gesellschaft, hin zu mehr Ökologie und auch wieder hin auch auf das Tierwohl zu achten, denn auch Tiere sind denkende, fühlende Wesen.

Rücksichtsvoller Umgang mit uns selbst ist natürlich Grundvoraussetzung. Eine Arbeit, die keine Freude mehr macht, oder ein Partner, der uns nicht mehr guttut ist Gewalt uns selbst gegenüber. Auch das NICHT-Fühlen, das zu sehr kopfgesteuert sein und damit nicht unser ganzes Potential zu leben ist Gewalt uns selbst gegenüber. Denn wir lassen unsere (negativen) Emotionen über uns herrschen, statt uns ihnen zu stellen. Ich hatte schon darüber geschrieben, z.B. siehe Blogeintrag 17/19.

Ich sehe auch Gewalt uns selbst gegenüber darin, keine Entscheidungen zu treffen und das Leben so vor sich hinplätschern zu lassen. Leben ist Veränderung. Das zu tun, was unser Herz uns sagt bedeutet auch hin und wieder Abschied von Etwas und Neubeginn.

Ich wünsche Ihnen eine Zeit in Gewaltlosigkeit und Liebe und Zugewandtsein sich selbst und allem um sich herum gegenüber.

Bis zum 3. Februar!

Eure Ingrid Rauber




 


Ingrid's Blog 01/20

Posted on January 5, 2020 at 4:35 AM Comments comments (17)

Liebe Patient/Innen!

Ich wünsche Ihnen ein sensationell schönes Neues Jahr! Ich blogge weiter dieses Jahr, 2 Dinge haben sich verändert:

Da ich nicht nur über Pflanzen schreiben möchte habe ich den Punkt "Kraut" der Woche erweitert zu "Heilmittel" der Woche. Es gibt in der Naturheilkunde so viele wunderbare Mittel nicht nur aus der Pflanzenwelt sondern auch aus der Natur der Steine. Lesen Sie heute über den Bergkristall und seine Wirkung.

Der Punkt "Geschichtliches" wird allgemeiner gehalten, da ich mich nicht nur auf die Medizingeschichte beschränken möchte.

Nun viel Spaß beim Lesen!


...über Osteopathie:



Das Zwerchfell (Diaphragma):


Für den Osteopathen hat das Zwerchfell eine sehr wichtige Rolle, da es sowohl den Brust- vom Bauchraum trennt als auch eine Verbindung bietet vom Brust- zum Bauchraum. Verwirrt?

Zunächst mal ist das Zwerchfell der wichtigste Atemmuskel. Es ist eine riesige Kuppel, die den Brustkorb von innen auskleidet, oberhalb von der 5. Rippe bis zur 10. Rippe, darüberhinaus reichen noch 2 "Zipfel", die sogenannten "Crus" bis zum 3. Lendenwirbel. Es hat Öffnungen, durch die die große Hohlvene, die das gesammelte Blut Richtung Nieren leitet, die Aorta, die große "Schlagader", ein großes Lymphgefäss, die Speiseröhre hindurchziehen.

12 bis 14 Atemzüge pro Minute lassen das Zwerchfell rund 20 000 mal pro Tag kontrahieren. Beim Einatmen senkt sich das Zwerchfell  bis zu 6 cm, beim Ausatmen hebt es sich. Dabei vergrößert sich der Brustkorb beim Einatmen, die Organe des Bauchraumes verlagern sich nach unten. Umgekehrt beim Ausatmen. Dadurch werden alle Organe durchbewegt, die Durchblutung gewährleistet und beispielsweise die Darmtätigkeit angeregt.

Ich beobachte täglich, daß viele Menschen viel zu flach atmen. Dieses einfache "Werkzeug", das ihnen zur Verfügung steht zu nutzen und allein durch das Atmen die Verdauung anzuregen und für die Durchblutung der Organe und Gewebe zu sorgen. Während meiner Behandlungen, wenn der Patient die Luft anhält, stelle ich fest, daß das Gewebe sofort reagiert und sehr hart und undurchdringlich wird.

Atmen durch alle uns zur Verfügung stehenden Atemräume ist sehr wichtig. Atmen durch die oberen Rippen, die unteren Rippen bis in den Bauch - dieser sollte sich sanft wölben und senken.

In der chinesischen Medizin wird gelehrt, daß die Lunge der "Energiemeister" ist, das bedeutet ohne zu Atmen ist es unmöglich Gefühle zu fühlen. Daher kommt auch unser "Drang", die Luft anzuhalten. Als Kind war es für uns überlebenswichtig, negative Gefühle nicht zu fühlen. Als Erwachsener ist das anders, da sollte man lernen, diese Gefühle zu erkennen ohne sich in sie hineinfallen zu lassen.

Zum Yoga aus der indischen Medizin gehört das Atmen - Pranayama - unbedingt dazu und bildet zusammen mit der Meditation die 3 wichtigen Pfeiler.

Wer zu mir zur Behandlung kommt, lernt wieder zu Atmen wie oben beschrieben, durch alle Atemräume und zu trinken. Mindestens 30 ml pro kg Körpergewicht. Luft und Wasser stehen uns kostenlos zur Verfügung und sind essentiell.


Heilmittel der Woche:


Silicea oder Bergkristall





Neben entzündungshemmenden Eigenschaften stärkt der Bergkristall Knochen, Haare und Zähne. Es stärkt das Urvertrauen (Fels in der Brandung), hilft dabei sturen Menschen mehr Flexibilität zu geben und bei Erschöpfung und Burnout.

Der Bergkristall hat auch energetisch reinigende Eigenschaften, beispielsweise kann man ihn einsetzen, indem man ihn an energetisch problematische Stellen platziert, wie Stromquellen oder Computer, etc.

Silicea ist erhältlich als homöopathisches Medikament und als Schüsslersalz.




Aus der Geschichte:

Konstantin I. der Große

wurde vermutlich am 27. Februar 272 geboren.

Falvius Valerius Constantinus war der römische Kaiser (306–337, allein ab 324), der mit der konstantinischen Wende den Aufstieg des Christentums ermöglichte, Religionsfreiheit im Römischen Reich einführte, das Konzil von Nicäa einberief und das nach ihm benannte Konstantinopel (heute Istanbul) zur neuen Hauptstadt im Osten erhob. Er wurde nach dem damals verwendeten julianischen Kalender vermutlich am 27. Februar 272 in Naissus, Moesia (heute Serbien) geboren und verstarb mit 65 Jahren am 22. Mai 337 in Anchyrona, Nicomedia im Römischen Reich (heute Türkei). Sein Geburtstag jährt sich 2020 zum 1748. Mal.


Obwohl er dem Christentum den Weg bereitete, mit dem christlichen Emblem "P" auf den Fahnen in den Krieg zog,  hat er sich selbst nie taufen lassen.


Nach ihm entstanden die deutschen Kaiser des heiligen römischen Reiches deutscher Nation des Mittelalters.

Konstantins Aufstieg zur Macht vollzog sich im Rahmen der Auflösung der römischen Tetrarchie („Viererherrschaft“ die Kaiser Diokletian errichtet hatte. 306 trat Konstantin das Erbe seines Vaters Constantius I. an, nachdem dessen Soldaten ihn zum Kaiser ausgerufen hatten. Bis 312 hatte sich Konstantin im Westen, 324 auch im Gesamtreich durchgesetzt. Folgenreich war seine Regierungszeit vor allem aufgrund der von ihm eingeleiteten konstantinischen Wende, mit der der Aufstieg des Christentums zur wichtigsten Religion im Imperium Romanum begann. Seit 313 garantierte die Mailänder Vereinbarung im ganzen Reich die Religionsfreiheit, womit sie auch das noch einige Jahre zuvor verfolgte Christentum erlaubte. In der Folgezeit privilegierte Konstantin das Christentum. 325 berief er das Erste Konzil von Nicäa ein, um innerchristliche Streitigkeiten (arianischer Streit) beizulegen. Im Inneren trieb Konstantin mehrere Reformen voran, die das Reich während der weiteren Spätantike prägten. Außenpolitisch gelang ihm eine Sicherung und Stabilisierung der Grenzen.

Nach 324 verlegte Konstantin seine Residenz in den Osten des Reiches, in die nach ihm benannte Stadt Konstantinopel.



"Thema" der Woche:


Aus dem Yoga: Achtsamkeit:


Was bedeutet Achtsamkeit?

Zunächst bedeutet es achtsam mit sich selbst umgehen, achtsam mit unseren Mitmenschen umgehen, achtsam mit den Tieren umgehen, achtsam sein mit der Umwelt: den Bäumen, Steinen, Flüssen usw.

Wie geht das? Zunächst mal geht es darum, im Hier und Jetzt zu sein.

„Präsent zu sein bedeutet ,aufzutauchen’, hervorzukommen aus der Geistesabwesenheit oder Abgelenktheit, und einzutreten in ein achtsames Gewahrsein des Hierseins, jetzt in diesem Körper, und dann in diesen Zustand des bloßen Seins sanft aufrechtzuerhalten, während wir die konditionierten Bewältigungsmuster des Gehirns neu verdrahten“, beschreibt es so treffend die Achtsamkeitslehrerin Linda Graham.

Einfach ausgedrückt bedeutet das: Im Zustand der Achtsamkeit sind wir ganz im gegenwärtigen Moment – wir denken nicht Bedauern oder Groll an die Vergangenheit und auch nicht mit Angst an die Zukunft.

Man kann es ganz einfach im Alltag üben: wenn Sie spülen, spülen sie - sonst nichts! Konzentrieren Sie sich nur auf das Spülen, als gäbe es nichts Anderes auf der Welt. Wenn es trotzdem in ihrem Gehirn "plappert", nehmen Sie es gelassen hin und nehmen Sie ihre eigenen Gedanken nicht so wichtig. Es gibt viele Möglichkeiten im Alltag, wo eine Achtsamkeitsübung möglich ist: im Stau stehen beispielsweise, oder von A nach B gehen, oder auf der Toilette sitzen oder ein Spaziergang im Wald wäre hier sehr förderlich.....da der Wald auch heilende Kräfte hat.

Achtsam mit anderen Menschen sein, bedeutet nicht sich ihnen vollkommen hinzugeben. Es bedeutet vielmehr, was spiegelt mir der Mensch an eigenen Anteilen mit seinem Verhalten? Warum kommen Emotionen hoch und was für eine Bedeutung haben sie für mich? Muss ich mich rausziehen aus der Situation oder kann ich damit umgehen? Verfalle ich in alte Verhaltensmuster (aus der Kindheit?). Also letztendlich bedeutet Umgang mit anderen Menschen noch mehr Achtsamkeit mit sich selbst. Für mich ist es essentiell wichtig, wenn man ständig Menschen oder einen Menschen um sich hat, einen Rückzug zu haben. Sich mal sammeln können und sortieren, mal ganz für sich sein und ohne im Außen zu sein in sich reinfühlen und hören.

Schaffen Sie sich diesen Raum! Es dient auch ihren Menschen-Beziehungen. Und lernen Sie zu schweigen. Wenn Sie schweigen, erfahren Sie etwas. Das geht nicht, wenn man ständig redet. Und, wie ich ja oben schon geschrieben habe, gehört zur Achtsamkeit natürlich auch das Atmen. Man nennt es auch Atem-Achtsamkeit.

Zum Abschluss stelle ich Ihnen eine kurze Achtsamkeitsmeditation von Anna Trökes, eine sehr bekannte und versierte Yogalehrerin, zur Verfügung:

Meditation von Anna Trökes:


Atem-Achtsamkeit entwickeln:

Komme in eine bequeme Sitzhaltung. Wenn es möglich ist, schließe die Augen. Wenn du es magst (und es möglich ist), lege dir eine Hand auf den Bauch und die andere auf den Brustkorb.

Lasse ein inneres Lächeln entstehen, so dass du es an deinen Mundwinkeln und Augen spürst.

Verbinde dich mit deinem Atem. Spüre den Rhythmus seines Kommens und Gehens. Mach' dir bewusst, dass dein Atem sich seinen eigenen Rhythmus erschafft und er zuverlässig und unermüdlich kommt und geht, ohne dass du dich darum kümmern musst.

Entspanne deinen Atem unterstützt durch das Lächeln mehr und mehr und lausche weiter seinem Ein- und Ausströmen.

Wenn deine Gedanken nicht zur Ruhe kommen, dann sage dir innerlich mit jedem Einatmen: „Ich atme ein” und mit jedem Ausatmen: „Ich atme aus”. Lasse sonst deine Gedanken einfach da sein, ohne dich mit ihnen zu verbinden oder auf sie einzugehen.

Lächel' nun auch deinem Atem zu. Empfange jeden Einatem mit einem Lächeln. Entlasse jeden Ausatem mit einem Lächeln.

Fahre damit eine (kleine) Weile fort.

Um die Übung zu beenden, vertiefe bewusst deinen Atem, bis du dich bereit fühlst, deine Augen zu öffnen.


Ich wünsche Ihnen eine schöne Zeit! Bis zum 20. Januar!

Ihre Ingrid Rauber

 


















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