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Ingrid's Blog 04/21

...Wissenswertes über Osteopathie:


Faszien


..wussten Sie schon, was man durch Faszienarbeit alles bewirken kann? Zunächst mal: was sind Faszien? Faszien sind Häute, die verschiedene Strukturen: Muskeln, Organe, Sehnen ummanteln. Sie selbst sind von festerer Qualität und gleiten mit einem Flüssigkeitsfilm aneinander. Faszien haben dadurch, daß sie längs und quer durch den Körper ziehen, die Eigenschaft, verschiedene Strukturen allein dadurch zu verbinden. So könnte man beispielsweise durch Faszienarbeit durchaus Sodbrennen "in den Griff" bekommen, indem man mit dem Zwerchfell und den Faszien der Bauchorgane arbeitet, oder auch Hämorrhoiden mit Faszienarbeit behandeln, da eine wichtige querziehende Faszie den Oberkörper nach unten hin abschließt. Diese Faszie beherbergt auch die "Öffnungen" des Körpers nach unten hin, wie den Anus und den Blasenausgang, wo sich gerne aus osteopathischer Sicht Blockaden bilden. Darüberhinaus befinden sich Muskeln, Sehnen und Bänder innerhalb des Fasziensystems und können durch Faszienbehandlung günstig beeinflusst werden. Faszien sind im wahrstens Sinne des Wortes faszinierend und allein durch das Fasziensystem kann man zum Beispiel durch Behandlung an einer Stelle auch Gelenke oder Organe behandeln, die von dieser Stelle weiter weg sind.






Hexenfinger

Heilmittel der Woche: Hexenfinger

Diese aus Südafrika stammende Pflanze

Carpobrotus edulis enthält Polyphenole wie Tannine und Flavonoide und Anthocyane, denen eine regenerative, adstringierende, antibakterielle und antioxidative Wirkung zugeschrieben wird. Zudem sind Zitronensäure und Äpfelsäure enthalten.

Verwendung:

Die Früchte, die einer Feige leicht ähnlich sehen, haben ein geleeartiges, süßsaures Fruchtfleisch und sind essbar. Sie werden zu Marmelade verarbeitet. Der Saft und das Mark aus den Blättern werden in der Medizin zur Reinigung von Wunden sowie zur Heilung von Verbrennungswunden, Ohren- und Zahnschmerzen verwendet.

Carpobrotus edulis wird, wie andere Carpobrotus-Arten, zur Befestigung von Dünen und Steilufern eingesetzt.

Geschichtliches:

Heutiges Thema: Heilende Frauen in der Antike:

Parallel zu den Erkenntnissen des Griechen Hippokrates, dem Begünder der modernen Medizin, zu dem ich zu einem späteren Zeitpunkt schreiben werde, gab es immer heilende Frauen. Sie waren bei Ägyptern, in Griechenland, in Rom und bei nordischen Völkern als "Wurzelkundige", Heilerinnen, Kräuterweiber oder Zauberinnen hoch geschätzt. Sie hatten Einfluss in der Gesellschaft, sie waren Geburtshelferinnen, die sich auch mit Empfängnisverhütung und Abtreibung auskannten, sie waren umherziehende Heilkundige, die für jedes "Wehwehchen" und Leiden eine Tinktur oder Salbe parat hatten. Ebenso schätzte man ihren Rat und ihre Unterstützung in der Gesellschaft. Sie wurden verehrt und geheiligt, aber auch verdächtigt - je nach dem jeweils herrschenden Frauenbild. Sie saßen am Bett von Gebärenden, Kranken und Sterbenden mit ihrem Wissen, ihrer Intuition und ihrer Erfahrung. Diese wurde weitergegeben in Form von Mythen, Märchen, Geschichten und Ritualen. Später, im Mittelalter, waren Heilerin und Hebamme Lehrberufe für Frauen, die von einer auf die andere übergingen.

Thema des Monats: welche Haltung einnehmen gegen Angst und Verunsicherung?

Hierzu möchte ich Ihnen/Euch einen mir sehr am Herzen liegenden Text aus dem Buch"Geh wohin Dein Herz Dich trägt" von Susanna Tamaro "ans Herz legen" - Er spricht für Sich!


"... Gib auf Dich acht. Jedesmal, wenn du, wachsend, Lust haben wirst, die falschen Dinge in richtige Dinge zu verwandeln, erinnere dich daran, daß die erste Revolution, die man machen muß, die im eigenen Inneren ist, das ist die erste und wichtigste. Für eine Idee zu kämpfen, ohne eine Idee von sich selbst zu haben, ist mit das gefährlichste, was man tun kann.

Jedesmal, wenn du dich verloren fühlst, verwirrt, denk an die Bäume, an ihre Art zu wachsen. Denk daran, daß ein Baum mit einer großen Krone und wenig Wurzeln beim ersten Windstoß umgerissen wird, während bei einem Baum mit vielen Wurzeln und kleiner Krone die Säfte nicht richtig fließen. Wurzeln und Krone müssen gleichermaßen wachsen, du mußt in den Dingen und über den Dingen sein, nur so wirst du Schatten und Schutz bieten können, nur so wirst du zur rechten Jahreszeit blühen und Früchte tragen können.

Und wenn sich dann viele verschiedene Wege vor dir auftun werden, und du nicht weißt, welchen du einschlagen sollst, dann überlasse es nicht dem Zufall, sondern setz dich und warte. Atme so tief und vertrauensvoll, wie du an dem Tag geatmet hast, als du auf die Welt kamst, laß dich von nichts ablenken, warte, warte noch. Lausche still und schweigend auf dein Herz. Wenn es dann zu dir spricht, steh auf und geh, wohin es dich trägt."


In diesem Sinne: Namasté! Mein Herz grüße Eure Herzen! Bis zum Wonnemonat Mai!

Eure/Ihre Ingrid


Übrigens: mein Homepage-Provider hat einiges verändert, daher der neue "Look" meines Blogs - ich muss mich erstmal dran gewöhnen....

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Ingrid's Blog 12/20

Posted on August 24, 2020 at 10:00 AM


Spannendes über die Osteopathie:


Die Harnblase:



Zunächst einmal ist die Harnblase nichts Anderes als ein Behältnis, wo sich der Urin, der aus den Nieren kommt und dort gefiltert wird, anschließend durch die Harnleiter fliesst, sammelt. Maximales Fassungsvermögen: zwischen 900 und 1500 ml.



Mich erstaunt es immer wieder, wie wenig die Menschen trinken. Tatsächlich habe ich durch meine tägliche Arbeit den Eindruck, daß das Durstgefühl mit dem Alter abnimmt. Aber auch junge Menschen trinken oft zu wenig. Es gibt eine Richtlinie, die ich in meiner osteopathischen Ausbildung gelernt habe: 30 ml pro kg Körpergewicht ist der tägliche Bedarf. Wenn es heiß ist draußen und / oder Sport getrieben wird, kann das Ganze nochmal um ca. 1 l gesteigert werden.



Wasser ist ein wichtiger Stoff für und Menschen, schließlich bestehen wir ja zu 70 % aus Wasser. Viele Organe sind von ausreichender täglicher Wasserzufuhr abhängig, z.B. das Gehirn, die Augen, das Verdauungssystem (zu wenig trinken kann zu Verstopfung führen), zu wenig trinken schädigt auch die Nieren und kann zu Harnblasenreizungen führen, auch die Muskulatur braucht Flüssigkeit, zuletzt auch die Knochen. Die Biegsamkeit der Knochen ist auch von Flüssigkeit abhängig. Und: das Blut wird sehr dickflüssig, wenn zuwenig Wasserzufuhr da ist. Das schädigt die Venen und Arterien und auch das Herz.



Mit Wasserzufuhr meine ich auch Wasser. Am gesündesten ist Wasser ohne Kohlensäure, keine Säfte, kein Kaffee oder sonstige gar zuckerhaltigen Getränke.



Ich merke bei meinen Behandlungen sehr deutlich, wenn jemand zu wenig trinkt. Dann fühlt sich das gesamte Gewebe sehr hart und undurchlässig an. Auch die Muskulatur wird dann sehr steif.  Die Harnblase verkleinert sich sehr stark und wir anfällig für Erreger, es drohen Blasenentzündung und / oder Blasenreizung. Es gibt in der Naturheilkunde zwar hervorragende Mittel dagegen, aber am Besten man lässt es gar nicht so weit kommen und trinkt ausreichend!


Osteopathisch ist eine Behandlung der Blase verbunden mit einer Behandlung des Kreuzbeines, dem knöchernen Stück unterhalb der Lendenwirbelsäule. Eine gut versorgte und freie Harnblase ist mit diesem "Knochen" verbunden, ich habe die Erfahrung gemacht, daß auch das Kreuzbein dann befreit werden muss.


Pflanze der Woche:


Cranberries oder Moosbeeren:





Cranberrys haben einen außergewöhnlich hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen. Hier sind es vor allem die Polyphenole und Anthocyane, denen die Beeren ihre Farbe und einen wichtigen Teil ihrer gesundheitlichen Wirkung zu verdanken haben. Sie schützen die Zellen unseres Körpers vor schädlichen oxidativen Einflüssen und stärken die Gefäße und das Herz-Kreislauf-System. Das Vitamin C der Beeren verstärkt den positiven Effekt der sekundären Pflanzenstoffe.


Auch der Vitamin A-Gehalt bzw. der Gehalt der pflanzlichen Vorstufe ist hoch. Mit 60mg in 100g ist die Beere weit über dem Durchschnitt. Außerdem enthalten sie Vitamin B6, das eine wichtige Rolle für die Abwehrkräfte und die Nervenfunktion spielt. Neben Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen findet man auch wichtige Mineralstoffe in Cranberrys, unter anderem eine große Menge Eisen. Das macht die Beere zu einem wertvollen Lebensmittel auch für Vegetarier und Veganer. Pektin ist ein weiterer gesundheitsfördernder Wirkstoff. Die löslichen Ballaststoffe fördern die Darmgesundheit.

Darüberhinaus ist die Beere gut einsetzbar als Schutz für die Harnblase.

Bei bereits vorhandener Blasenentzündung ist Solidago eher das Mittel der Wahl. Darüber habe ich in einem früheren Beitrag bereits geschrieben.


Geschichtliches



Pandemien:


Pandemien gibt es wahrscheinlich fast so lang, wie es Menschen gibt. Während die Justinianische Pest noch 100 Jahre brauchte, um von China nach England zu wandern, ging die Spanische Grippe 1918 innerhalb weniger Monate um die Welt. Begleitet wurde sie wie die aktuelle Corona-Pandemie von Lockdowns, Verharmlosungen und Verschwörungstheorien.

Nicht zu vergessen die große Pest-Pandemie von 1346 und 1353, die 1/3 der Weltbevölkerung dahinraffte, geschätzte 25 Millionen Todesopfer.


Pandemien werden oft verursacht durch Erreger, die von Tieren auf Menschen übertragen werden, sogenannte Zoonosen. Hier gilt es, unser Essverhalten zu überdenken, und die Massentierhaltung.


Während die Schulmedizin hier auf Impfungen setzt, was oft schwierig ist, da die Erreger "mutieren" können, sich also verändern, wird in der Naturheilkunde auf die Stärkung des Immunsystems gesetzt. Dieses beinhaltet eine ausgewogende, möglichst fleischarme oder fleischlose Ernährung, und diverse vor allem Vitamin C-haltige Früchte, ein gutes Darmmilieu, da das Immunsystem zum großen Teil im Darm ist.  Auch ausreichendes Trinken ist wichtig, Meditation, Yoga, Qigong, auch "Waldbaden" sind hier förderlich.

Wir schwächen das Immunsystem durch Stress und Hetze, fleischlastige Ernährung, Alkohol, wenig Bewegung und Ausrichtung der Gedanken auf Angst und Weltuntergangsszenarien.


Thema der Woche:


Selbstzentrierung:


Sehr wichtig in diesen Tagen. Wo täglich Negatives über uns hineinbricht. Schauen wir die Nachrichten, begegnen uns Horrorszenarien von verhaltensauffälligen Staatslenkern, auch die derzeitige Pandemie macht Angst. Einige bangen gar um ihre Existenz.


Was bringt diese Sache mit der Pandemie Positives für uns?:


Die unglaubliche Chance, bei uns selbst anzukommen. Da Ablenkungen reduziert sind und wir mehr zu Hause sind, haben wir die Möglichkeit dazu.

Überdenken der derzeitigen Lebenssituation. Ist alles noch so, wie ich mir das vorgestellt hatte? Wäre es angebracht, Entscheidungen zu treffen, sich von Dingen und / oder Menschen zu trennen, die nicht mehr in mein Leben passen, ja vielleicht sogar einen neuen Lebensabschnitt "einzuläuten" ?

Überdenken des Verhaltens gegenüber anderen Menschen und den Tieren.

Überdenken des Essverhaltens.

Überdenken des Yin/Yang-Gleichgewichts in meinem Leben. Gibt es genug "Auszeiten", genug Aktivität und Passivität. Bewegung und Ruhe, Schlaf und Wachrhythmus?

Welche Dinge sind überflüssig in meinem Leben? Worauf kann ich verzichten?

Wo kann ich mir etwas Gutes tun? Was fehlt mir im Leben?

Diese Liste erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, soll lediglich anregen.

Meditation und Yoga sind zwei Möglichkeiten, sich zu zentrieren, sich zu fühlen und bei sich anzukommen. Auch Waldbaden gehört für mich dazu, ich mache es grade jetzt in Corona-Zeiten regelmässig.

Bleiben Sie bei sich, klinken Sie sich immer öft aus aus dem "täglichen Wahnsinn"! Genießen Sie den Spätsommer, das satte Grün, die wunderbaren Landschaften, singen und tanzen Sie, ganz für sich!


Herzlichst Ihre Ingrid Rauber




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